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1:12 – so lautet Vancouvers Torbilanz im letzten Drittel der acht Spiele ohne Sieg. Seit sechs Partien haben die Canucks im Schlussabschnitt kein eigenes Tor mehr erzielt, und in den letzten vier Spielen lagen sie nach 40 Minuten vorne oder gleichauf, ohne daraus einen Sieg zu machen. Am Dienstag stand es gegen Carolina nach zwei Dritteln 3:3, am Ende 3:6. Manny Malhotra wählte danach deutliche Worte: In der Kabine müsse klar sein, dass keine Kavallerie kommt. Nun kommt Detroit, für das Vancouver die zweite Station einer Reise mit vier Spielen ist. Die Red Wings haben in fünf Spielen in Folge gepunktet, viermal davon nach einem Unentschieden über 60 Minuten.
„It sucks losing. I don’t have any good words for it.“ – Elias Pettersson nach dem 3:6 gegen Carolina
Voraussichtliche Aufstellungen: Vancouver vs. Detroit
Die entscheidende Frage bei Vancouver ist der Torhüter. Leevi Meriläinen spielte am Dienstag, Kevin Lankinen davor in Tampa – folgt Malhotra dieser Rotation, steht heute Lankinen im Tor, der mit .807 die schlechteste Fangquote aller NHL-Torhüter mit mehr als einem Start hat. Bestätigt ist das nicht. Thatcher Demko fällt nach seiner Hüftoperation weiter aus. Im Training am Mittwoch stellte Malhotra die Sturmreihen um, Marco Rossi kehrte nach Krankheit zurück und lief in der zweiten Reihe mit Cotter und Boeser. Bei Detroit wird John Gibson erwartet, nachdem Daniil Tarasov in Seattle spielte. J.T. Compher könnte nach seiner Verletzung zurückkehren, muss dafür aber erst von der Injured-Reserve-Liste aktiviert werden. Die Paare hinter Chiarot und Seider sind nicht gesichert, Detroit lief zuletzt mit sieben Verteidigern auf.
Vancouver: acht Spiele ohne Sieg und kaum Schüsse
Das auffälligste Problem der Canucks ist das Schussvolumen. In jedem der letzten acht Spiele kamen sie auf höchstens 21 Torschüsse, gegen Carolina waren es 17 bei 44 gegen sich. Malhotra stellte klar, dass 40, 45 oder 50 zugelassene Schüsse in dieser Liga nicht reichen. Max Sasson sagte, das Ganze werde langsam alt, die Mannschaft brauche für ihren Kopf endlich Siege.
Hinzu kommt die Unterzahl. Mit 63,9 Prozent ist das Penalty Killing das schlechteste der NHL, rund jede dritte Strafe kostet ein Gegentor. Vancouver kassiert 4,64 Tore pro Spiel, mehr als jedes andere Team. Lichtblick ist Meriläinen, der mit .917 deutlich besser hält als Lankinen – ob er heute spielen darf, ist aber offen.
Das spricht für oder gegen Vancouver
- Acht Spiele ohne Sieg, im Schlussdrittel dieser Serie 1:12 Tore.
- Penalty Killing bei 63,9 % (Rang 32), 4,64 Gegentore pro Spiel.
- Rossi zurück, Meriläinen hält .917.
- Torhüter offen: Lankinen (.807) oder Meriläinen.
Detroit: fünf Spiele mit Punkten, kaum eines in 60 Minuten entschieden
Detroit hat sieben der ersten acht Spiele zu Hause bestritten und beginnt nun eine Reise mit vier Partien in sieben Tagen. In Seattle lagen die Red Wings nach zwei Dritteln 0:3 hinten, Alex DeBrincat glich 16 Sekunden vor Schluss im Powerplay aus – sein 300. NHL-Tor –, das Penaltyschießen ging dann verloren. Todd McLellan sagte, sein Team sei in den ersten 40 Minuten nicht verbunden gewesen, habe aber Widerstandskraft gezeigt.
Dieses Muster zieht sich durch die Saison: Sechs der neun Spiele gingen in Verlängerung oder Penaltyschießen, im Schlussdrittel hat Detroit 10:4 Tore. Offensiv ist die Mannschaft mit 2,44 Toren pro Spiel eher dünn, das Powerplay traf zuletzt aber dreimal in zwei Spielen. Gibson war in dieser Saison mit .873 nicht stabil, gegen Vancouver hat er in seiner Karriere jedoch eine Fangquote von .933.
Pro & Contra Detroit
- Punkte in fünf Spielen in Folge, im Schlussdrittel 10:4 Tore.
- 29,9 Schüsse pro Spiel gegen ein Team, das 33,7 zulässt.
- Nur 2,44 Tore pro Spiel, Gibson hält in dieser Saison .873.
- Vier der letzten fünf Spiele endeten nach 60 Minuten unentschieden.
Vancouver vs. Detroit Eishockey Quoten im Überblick
Sieger (60 Minuten)
Doppelte Chance (60 Minuten)
Puck-Handicap (60 Minuten)
Gesamttore (60 Minuten)
Teamtore Vancouver Canucks (60 Minuten)
Teamtore Detroit Red Wings (60 Minuten)
Vancouver Canucks vs. Detroit Red Wings – Eishockey-Duell
Vancouver Canucks Form, Zahlen & Daten
Vancouver verliert seine Spiele nicht in den ersten 40 Minuten, sondern danach. Wer pro Abend 33,7 Schüsse zulässt und selbst kaum über 20 hinauskommt, verbringt die Schlussphase fast zwangsläufig in der eigenen Zone. Genau dort kippten zuletzt Partien gegen Carolina, Tampa und Florida.
Für Detroit heißt das: Ein knapper Spielstand nach zwei Dritteln ist gegen diese Canucks kein Problem, sondern eher die Ausgangslage, aus der die Red Wings in dieser Saison am meisten gemacht haben.
Detroit Red Wings Form, Zahlen & Daten
Detroit gewinnt das Schussduell meist knapp, verwertet aber zu wenig, um Spiele früh zu entscheiden. Dass so viele Partien nach 60 Minuten unentschieden standen, ist deshalb kein Zufall, sondern ein Merkmal dieser Mannschaft. Das Schlussdrittel mit 10:4 Toren zeigt, dass sie späte Phasen besser übersteht als die meisten Gegner.
Das Matchup mit Vancouvers Unterzahl ist für Detroit günstig: Das Powerplay um DeBrincat, Larkin und Raymond hat zuletzt getroffen, und gegen kein Team der Liga ist Überzahl derzeit ergiebiger als gegen die Canucks.
Mein Tipp zu Vancouver gegen Detroit
Gegen Detroit spricht die eigene Torflaute: 2,44 Tore pro Spiel reichen selten, um ein Spiel nach 60 Minuten klar zu gewinnen, und vier der letzten fünf Partien standen nach drei Dritteln unentschieden. Steht dazu Meriläinen statt Lankinen im Tor, bekommt Vancouver einen Torhüter, der zuletzt 38 von 43 Schüssen gegen Carolina hielt. Gibson wiederum war in dieser Saison mit .873 alles andere als ein Garant.
Genau deshalb fällt die Wahl auf das Puck-Handicap 0 und nicht auf den reinen Sieg nach 60 Minuten. Die wahrscheinlichste Gefahr für Detroit ist nicht eine Niederlage, sondern ein weiteres Unentschieden – und das wäre hier kein Verlust. Für einen Detroit-Vorsprung nach 60 Minuten spricht, dass Vancouver im Schlussdrittel zuletzt regelmäßig einbrach, das schlechteste Penalty Killing der Liga hat und Detroit am Ende von Spielen stärker ist als fast jeder Gegner. Weil der Torhüter bei Vancouver offen ist und Detroits Offensive nicht viel Spielraum lässt, setze ich 4/10.
Ich nehme Detroit Red Wings Puck-Handicap 0 (reguläre Spielzeit) zu 1.58 bei Betlabel. Liegt Detroit nach drei Dritteln vorne, ist die Wette gewonnen; steht es unentschieden, gibt es den Einsatz zurück, auch wenn danach eines der Teams in Verlängerung oder Penaltyschießen gewinnt. Nur eine Vancouver-Führung nach 60 Minuten bedeutet den Verlust.
FAQ zu Vancouver gegen Detroit
Wie lange ist Vancouver schon sieglos?
Vancouver hat acht Spiele in Folge nicht gewonnen (0-7-1). Der letzte Sieg gelang am 3. Oktober gegen Calgary. In dieser Serie steht es im letzten Drittel 1:12.
Wer steht bei Vancouver im Tor?
Das ist offen. Meriläinen spielte am Dienstag gegen Carolina, nach der bisherigen Rotation wäre Lankinen an der Reihe. Lankinen hält in dieser Saison .807, Meriläinen .917. Thatcher Demko fällt mit einer Hüftverletzung aus.
Um wie viel Uhr deutscher Zeit beginnt Vancouver gegen Detroit?
Spielbeginn ist am Freitag, 23.10.2026, um 04:00 Uhr deutscher Zeit. In der Rogers Arena in Vancouver ist es Donnerstag, 19:00 Uhr Ortszeit.
Warum Handicap 0 statt Siegwette auf Detroit?
Detroit stand in vier der letzten fünf Spiele nach 60 Minuten unentschieden. Beim Puck-Handicap 0 gibt es in diesem Fall den Einsatz zurück. Der Tipp lautet Detroit Red Wings Puck-Handicap 0 (reguläre Spielzeit) zu 1.58 bei Betlabel.
Wer ist bei Vancouver gegen Detroit Favorit?
Detroit. Bei Betlabel steht der Sieg der Red Wings nach 60 Minuten bei 2.00, das Unentschieden bei 4.30 und der Sieg von Vancouver bei 3.12 (Stand 22.10.2026).
