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Eins von zehn. So oft fielen in einem Spiel der Fischtown Pinguins in dieser Saison mehr als fünf Tore. Bremerhaven hat erst 16 Treffer erzielt, mit 5,82 Prozent die schwächste Schussquote der Liga, und kassiert dank Kristers Gudlevskis gleichzeitig nur 2,5 Gegentore pro Spiel. Am Freitag geht es nach Schwenningen, zu einer Mannschaft, die zu Hause noch nie gewonnen hat, aber gerade zwei Auswärtssiege in Mannheim und Köln mitgebracht hat. Steve Walker erwartet ein enges Spiel und stellte klar, man müsse es nicht in den ersten fünf Minuten gewinnen. Für die Wild Wings ist es nach drei Spielen in fünf Tagen das erste von zwei Heimspielen in Folge – mit einem neuen Center im Kader.
„Wir müssen das Spiel nicht in den ersten fünf Minuten gewinnen.“ – Steve Walker im Vorbericht der Wild Wings
Bunnaman-Debüt: Aufstellungen Schwenningen – Bremerhaven
Connor Bunnaman trainierte am Donnerstag erstmals mit und steht laut Klub am Freitag im Kader, vorgesehen ist er in der vierten Reihe mit Hübner und Hempel. Walker sagte, er habe richtig gut ausgesehen. Weiter fehlen Ortega nach seiner Operation, P. Hungerecker mit einer Fußfraktur sowie Lebster und Schreiner, die alle erst nach der Deutschland-Cup-Pause zurückerwartet werden. Im Tor ist ein Wechsel möglich: Eriksson spielte in Köln, Wolf steht nach seinen 35 Paraden in Mannheim als Option bereit. Bremerhaven muss acht Ausfälle verkraften, darunter Krämmer und Roßmy mit Knieverletzungen für den Rest der Saison sowie Broadhurst, Kechter, Bettahar und Kinder. Gudlevskis dürfte wie fast immer beginnen. Beide Aufstellungen basieren auf den offiziellen Aufstellungsbögen der letzten Spiele.
Schwenningen: zwei Auswärtssiege, zu Hause noch ohne Sieg
Die Wild Wings gewannen in Mannheim 2:1, obwohl sie 20:36 Schüsse unterlegen waren und Wolf 35 Paraden zeigen musste. In Köln lagen sie am Dienstag nach zwei Kölner Powerplaytoren kurz vor Schluss 1:2 zurück, Hänelt glich mit dem sechsten Feldspieler aus, Höfflin traf in der Verlängerung. Hänelt sprach von einem unglaublichen Gefühl, die zwei Punkte mitzunehmen. Höfflin, der vor seinem 700. DEL-Spiel steht, sagte, sein Selbstvertrauen sei auf einem Allzeithoch.
Zu Hause wartet Schwenningen dagegen noch auf den ersten Sieg, vier Heimspiele brachten 8:17 Tore und einen Punkt. Das Spiel ist auf Geduld ausgelegt: Im ersten Drittel stehen im Oktober 2:8 Tore, im Schlussdrittel 12:6. Das Powerplay trifft in zehn Prozent der Fälle, das Penalty Killing hält nur gut zwei Drittel der Unterzahlsituationen.
Schwenningen im Check
- Siege in Mannheim und Köln, Höfflin mit 5 Saisontoren.
- Zu Hause noch ohne Sieg, 8:17 Tore in vier Heimspielen.
- Powerplay bei 10 %, Penalty Killing bei 69,4 %.
- Bunnaman gibt sein Debüt, Torhüter offen: Eriksson oder Wolf.
Bremerhaven vor dem Spiel in Schwenningen
Die Pinguins verloren am Sonntag 1:4 in Köln, obwohl sie 25:20 Schüsse hatten. Das beschreibt die Saison: Die Mannschaft spielt Chancen heraus, trifft aber kaum. In acht von zehn Spielen kam Bremerhaven auf höchstens zwei Tore, die besten Torschützen sind mit Bruggisser und Hirose zwei Verteidiger. Acht verletzte Spieler, darunter mehrere Stürmer, machen die Lage nicht leichter; Eugen Alanov wurde Mitte Oktober kurzfristig nachverpflichtet.
Getragen wird die Mannschaft von Gudlevskis. Er hält 92,8 Prozent, gegen Nürnberg wehrte er 31 von 32 Schüssen ab, und er hat neun der zehn Spiele bestritten. Walker nannte ihn einen der besten Torhüter der Liga. Auffällig ist zudem: Bremerhaven hat noch kein einziges Spiel in die Verlängerung gebracht, es fiel immer eine Entscheidung in 60 Minuten.
Stärken und Risiken bei Bremerhaven
- Gudlevskis hält 92,8 %, nur 2,5 Gegentore pro Spiel.
- Bullyquote von 52,7 %.
- Nur 16 Tore in zehn Spielen, Schussquote 5,82 %.
- Acht Ausfälle, viele Strafminuten (18,4 pro Spiel).
Schwenningen vs. Bremerhaven Eishockey Quoten im Überblick
Sieger (60 Minuten)
Doppelte Chance (60 Minuten)
Puck-Handicap (60 Minuten)
Gesamttore (60 Minuten)
Teamtore Schwenninger Wild Wings (60 Minuten)
Teamtore Fischtown Pinguins (60 Minuten)
1. Drittel – Sieger
Schwenninger Wild Wings vs. Fischtown Pinguins – Eishockey-Duell
Schwenninger Wild Wings Form, Zahlen & Daten
Schwenningens Saisonschnitt von über sechs Toren pro Spiel täuscht etwas über die aktuelle Ausrichtung hinweg: Die letzten fünf Spiele endeten nach 60 Minuten mit durchschnittlich fünf Toren, Walker lässt seine Mannschaft defensiv und geduldig beginnen. Mit nur zehn verfügbaren Stürmern inklusive Bunnaman bleibt das auch heute die wahrscheinlichste Ausrichtung.
Das schwache Penalty Killing ist das größte Risiko für ein torarmes Spiel. Gegen ein Bremerhavener Powerplay mit gut neun Prozent fällt es allerdings weniger ins Gewicht als gegen die meisten anderen Gegner.
Fischtown Pinguins Form, Zahlen & Daten
Bremerhaven gewinnt Spiele mit wenig Toren und verliert sie mit wenig Toren. Sechs der zehn Partien endeten mit höchstens vier Treffern insgesamt, das Spiel lebt von Gudlevskis, Bullys und einer kompakten Abwehr. Offensiv fehlt mit den Ausfällen die Breite, um ein Spiel aufzureißen.
Die vielen Strafminuten sind das Gegenrisiko, auch wenn Schwenningens Powerplay sie bisher kaum bestrafen konnte. Im Schlussdrittel hat Bremerhaven im Oktober nur ein Tor erzielt.
Mein Tipp zu Schwenningen gegen Bremerhaven
Das Argument gegen den Tipp steht in den direkten Duellen: Im Schnitt fielen in den letzten fünf Spielen zwischen beiden Teams 6,4 Tore, dreimal waren es mindestens sieben. Dazu kommen Schwenningens Saisonschnitt von über sechs Toren pro Spiel und ein Penalty Killing, das fast jede dritte Unterzahl verliert. Diese Duelle fanden aber mit anderen Kadern statt, und Bremerhaven war damals offensiv deutlich breiter besetzt als heute mit acht Ausfällen.
Für ein torarmes Spiel spricht dagegen fast alles, was aktuell ist. Bremerhaven kommt im Schnitt auf 4,1 Tore pro Spiel insgesamt, nur einmal in zehn Partien waren es mehr als fünf. Beide Powerplays treffen in höchstens zehn Prozent der Fälle, Gudlevskis hält über 92 Prozent, und Schwenningen tritt mit zehn Stürmern und einem Plan an, der auf Geduld statt auf Tempo setzt. Selbst die Wild-Wings-Spiele im Oktober kamen nach 60 Minuten im Schnitt auf fünf Tore. Weil Schwenningens Defensive allein keine Garantie ist, setze ich 4/10.
Ich spiele Unter 5,5 Tore (reguläre Spielzeit) zu 1.77 bei Betlabel. Bis zu fünf Tore in 60 Minuten reichen. Ein Tor in der Verlängerung zählt nicht mit, ein Empty-Net-Treffer in der Schlussphase dagegen schon.
FAQ zu Schwenningen gegen Bremerhaven
Spielt Connor Bunnaman gegen Bremerhaven?
Laut Klub steht der neue Center am Freitag im Kader. Er soll zunächst in der vierten Reihe mit Hübner und Hempel spielen.
Wie viele Tore fallen in Bremerhaven-Spielen?
Im Schnitt 4,1 Tore pro Spiel. Nur eine der zehn Partien hatte mehr als fünf Tore, Bremerhaven selbst erzielte in acht Spielen höchstens zwei.
Wann beginnt Schwenningen gegen Bremerhaven?
Das DEL-Spiel beginnt am Freitag, 23.10.2026, um 19:30 Uhr in der Helios Arena in Villingen-Schwenningen.
Welche Spieler fehlen bei Schwenningen und Bremerhaven?
Schwenningen fehlen Ortega, P. Hungerecker, Lebster und Schreiner. Bremerhaven hat acht Ausfälle, darunter Krämmer und Roßmy für den Rest der Saison sowie Broadhurst, Kechter, Bettahar und Kinder.
Welchen Tipp gibt es zu Schwenningen gegen Bremerhaven?
Unter 5,5 Tore (reguläre Spielzeit) zu 1.77 bei Betlabel. Bremerhaven ist das torärmste Team der Liga, beide Powerplays treffen kaum.
Welche Quoten bietet Betlabel für Schwenningen gegen Bremerhaven?
Den Schwenninger Sieg nach 60 Minuten gibt es zu 2.23, das Unentschieden zu 4.10 und den Sieg von Bremerhaven zu 2.666 (Stand 23.10.2026).
