Kann Celtic den Schwaben noch gefährlich werden?
VfB Stuttgart vs Celtic Glasgow
Das Wichtigste in Kürze
📌 Das spricht für den VfB Stuttgart
- ✔ Das 4:1 aus dem Hinspiel im Celtic Park ist ein massives Polster.
- ✔ Sebastian Hoeneß hat seine Truppe zur Torfabrik geformt: 6/8 Spiele in Folge mind. drei Tore.
- ✔ In allen vier bisherigen EL-Heimspielen erzielte Stuttgart das 1:0 und ging als Sieger vom Platz.
📌 Das spricht für Celtic Glasgow
- ✔ Die Schotten haben nichts mehr zu verlieren und können befreit aufspielen.
- ✔ Benjamin Nygren in Torlaune: Acht seiner letzten elf Treffer erzielte der Schwede bereits in der ersten Halbzeit.
- ✔ Vor dem Hinspiel war Celtic zehn Partien in Folge ungeschlagen, was das grundsätzliche Potenzial des Kaders unterstreicht.
🧭 Vorschau zu VfB Stuttgart vs. Celtic Glasgow
Nach dem beeindruckenden 4:1-Erfolg in Glasgow scheint das Achtelfinale für den VfB Stuttgart nur noch Formsache zu sein. Doch wer die Schwaben am Wochenende beim 3:3 gegen Heidenheim beobachtet hat, weiß, dass die Defensive aktuell alles andere als sattelfest ist. Sebastian Hoeneß muss zudem auf Abwehrchef Jeff Chabot (Gelbsperre) verzichten, was Celtic-Stürmer Benjamin Nygren Räume eröffnen könnte.
Für Celtic Glasgow ist die Reise an den Neckar eine Frage der Ehre. Die Statistik in Deutschland ist mit null Siegen aus 16 Anläufen zwar verheerend, doch Trainer Martin O’Neill wird von seinen „Hoops“ eine Reaktion verlangen. Da am Wochenende das prestigeträchtige Old-Firm-Derby wartet, wird Celtic früh versuchen, durch ein Erfolgserlebnis Selbstvertrauen zu tanken. Stuttgart wird die Räume, die durch das hohe Anlaufen der Schotten entstehen, durch Deniz Undav und Ermedin Demirovic nutzen wollen. Sehen wir ein erneutes Torfestival oder verwaltet der VfB den Vorsprung nur noch?
VfB Stuttgart
Jeff Chabot fehlt gesperrt, für ihn rückt Hendriks in die Startelf. Angelo Stiller ist nach seiner Auswechslung gegen Heidenheim fraglich, für ihn könnte Andrés beginnen.
Mögl. Aufstellung:
Nübel - Vagnoman, Jeltsch, Hendriks, Mittelstädt - Karazor, Andrés - Khannouss, Undav, Leweling - Demirovic
Celtic Glasgow
Martin O’Neil setzt auf ein offensives 4-3-3. Nygren, der Torschütze aus dem Hinspiel, soll über die Außen für Gefahr sorgen, während Cvancara im Zentrum lauert.
Mögl. Aufstellung:
Schmeichel - Tierney, Scales, Trusty, Araujo - Hatate, McGregor, Nygren - Maeda, Cvancara, Tounekti
Statistikvergleich
Formvergleich
🔍 VfB Stuttgart im Check
Stuttgart schwebt offensiv auf einer Wolke, doch die Leichtigkeit führt defensiv zu Nachlässigkeiten. Das Fehlen von Chabot wiegt schwer, da die Abstimmung in der Innenverteidigung gegen Heidenheim bereits wackelte. Deniz Undav ist aktuell der Unterschiedsspieler. Er war im Hinspiel an zwei Toren beteiligt und traf auch in der Liga zuletzt nach Belieben.
Interessant wird sein, wie der VfB mit der Rolle des hohen Favoriten umgeht. In der K.-o.-Phase europäischer Wettbewerbe wartet Stuttgart seit sieben Heimspielen auf einen Sieg. Die Mannschaft wird alles daran setzen, diese Serie zu brechen und das Spiel nicht nur zu verwalten, sondern aktiv auf das nächste Tor zu gehen.
Deniz Undav erzielte vier seiner letzten fünf Treffer in der zweiten Halbzeit.
🔍 Celtic Glasgow im Check
Für Celtic ist die Ausgangslage fast aussichtslos, was sie paradoxerweise gefährlicher macht. Die Schotten haben in acht ihrer letzten neun Spiele bewiesen, dass sie immer für ein Tor gut sind. Trotz der klaren Niederlagen im Hinspiel, reisen tausende Schotten nach Stuttgart, was für zusätzliche Motivation sorgt.
Sorgen macht die Auswärtsbilanz in Europa. Seit zwölf K.-o.-Spielen in der Fremde gab es keinen Sieg mehr für die „Bhoys“. Da das Derby gegen die Rangers vor der Tür steht, könnte eine frühe Führung der Stuttgarter dazu führen, dass Celtic einen Gang zurückschaltet, um Kräfte zu sparen. Dennoch trauen wir ihnen aufgrund der Stuttgarter Defensiv-Anfälligkeit mindestens einen Ehrentreffer zu.
Celtic Glasgow konnte in 16 Anläufen noch nie ein Pflichtspiel in Deutschland gewinnen.
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✅ Vorhersage & Fazit
Die Rollen sind klar verteilt, doch die Wettquoten für einen reinen Heimsieg bieten kaum Value. Spannender ist der Blick auf die Tor-Märkte. Stuttgart spielt unter Hoeneß immer nach vorne, was bei der aktuellen defensiven Instabilität (siehe Heidenheim-Spiel) fast zwangsläufig zu Gegentoren führt. Celtic muss kommen, um das Wunder von Stuttgart zumindest theoretisch am Leben zu halten.
Wir erwarten ein unterhaltsames Spiel, in dem beide Offensivreihen ihre Momente bekommen werden. Stuttgart zieht souverän weiter, aber die weiße Weste bleibt nicht gewahrt.
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