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Quoten von 22Bet (Stand 23.09.2026) · Angaben ohne Gewähr
Coga vs. Jungwirth jetzt tippen
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Kämpfervergleich & Formkurve
Max Coga
- Sieg · TKO (Knie & Schläge) Antun Račić · R2, 1:41
Oktagon 62 · 12.10.2024 - Sieg · TKO (Schläge) Pantelei Taran · R2, 1:28
NFC 18 · 30.03.2024 - Sieg · Submission (Triangle Choke) Mert Özyildirim · R2, 4:46
NFC 13 · 25.03.2023 - Sieg · Punkte (einstimmig) Zafar Mohsen
Brave CF 61 · 06.08.2022 - Niederlage · KO (Schläge) Jarno Errens · R1, 1:07
NFC 7 · 18.12.2021
Christian Jungwirth
- Niederlage · Punkte (Stand & Bang, kein MMA-Record) Michał Materla · 48-46, 49-45, 48-46
Oktagon 86 · 11.04.2026 - Sieg · TKO (Schläge) Niklas Stolze · R4, 4:19
Oktagon 80 · 22.11.2025 - Niederlage · Punkte (einstimmig) Christian Eckerlin · 5 Runden
Oktagon 62 · 12.10.2024 - Sieg · Punkte (einstimmig) Robert Pukač · 5 Runden
Oktagon 55 · 23.03.2024 - Niederlage · Submission (Kimura) Ioannis Palaiologos · R1, 3:46
Oktagon 46 · 16.09.2023
Coga vs. Jungwirth · Analyse & Prognose
Auf dem Papier bringt Coga das vollständigere Werkzeugset mit. Von seinen 27 Siegen endeten 23 vorzeitig, fast gleich verteilt auf Schläge und Aufgabegriffe. Gegen Račić zeigte er zuletzt, wie er arbeitet: In Runde 1 kontrollierte er die Distanz, in Runde 2 ging er in die Pocket und stoppte den Gegner mit Knie und Schlägen. Jungwirth ist das Gegenteil eines Technikers. Laut OKTAGON-Profil sind seine Markenzeichen „endlose Kondition und unglaubliche Härte“. Gegen Eckerlin 2024 lief er fünf Runden lang nach vorn, verlor die Stand-up-Phasen aber gegen den besseren Jab und wurde in Runde 3 zu Boden gebracht.
Genau hier liegt Cogas Siegweg. Jungwirth hat zwei Submission-Niederlagen und am Boden bislang keine Waffen gezeigt, er hat nicht einen Submission-Sieg. Ein Takedown in der Anfangsphase, idealerweise im Clinch nach einer Druckphase Jungwirths, bringt Coga in seine Domäne. Der BJJ-Schwarzgurt hat einen Triangle und zahlreiche weitere Aufgabegriffe im Repertoire. Palaiologos brauchte gegen Jungwirth keine vier Minuten für die Kimura.
Die aktuellen Informationen verschieben das Bild allerdings spürbar Richtung Jungwirth. Coga brach sich laut t-online (21.09.2026) im Oktober 2024 einen Mittelhandknochen. Es folgten mehrere Operationen mit Knochentransplantation und Metallplatten. Die Abendzeitung München spricht zusätzlich von einer Infektion, und im Juni 2025 brach die Hand im Sparring erneut. Coga sagt selbst, die Hand könne jetzt leichter brechen, und fügte hinzu: „aber ich bin bereit, alles zu opfern“. Für die Analyse heißt das: Wenn Coga seiner Schlaghand nicht voll vertraut, verliert sein Striking an Wirkung. Dann muss er den Kampf noch früher auf den Boden bringen.
Dazu kommt die Physis. Coga war zuletzt als Leichtgewicht gelistet, Jungwirth kämpft seit Jahren im Weltergewicht und ist rund acht Zentimeter größer (181 zu 173 cm). Gegen einen schwereren Gegner werden Takedowns schwerer, und Druckphasen am Zaun kosten mehr Kraft. Beide sind Ende 30 (Coga 37, Jungwirth 39). Jungwirth hat aber im November 2025 gezeigt, dass er in Runde 4 noch finishen kann. Coga hat seit fast zwei Jahren keinen Wettkampf bestritten. Jungwirths Punktniederlage gegen Materla im April fand unter Stand-&-Bang-Regeln statt und zählt nicht zum MMA-Record. Für die Bewertung seiner MMA-Form ist sie daher nur bedingt aussagekräftig.
Runde 1 – Prognose
Cogas beste Runde. Mit frischen Beinen und klarem Kopf dürfte er Distanz halten, auf den Einstieg warten und früh einen Takedown suchen. Gelingt ihm das, ist eine Submission schon in Runde 1 realistisch. Jungwirth wird Druck machen und den Clinch akzeptieren, um Coga müde zu machen.
Runde 2 – Prognose
Die Schlüsselrunde. Hat Jungwirth die ersten Takedowns verteidigt oder ist sofort wieder aufgestanden, wird der Kampf zunehmend zu seinem Kampf: Volumen, Zaun, Körpertreffer. Coga braucht jetzt Effizienz statt Aktionismus. Zwischen Runde 2 und 3 dürfte sich zeigen, wie viel Ringrost die lange Pause hinterlassen hat.
Runde 3 – Prognose
Tendenziell Jungwirths Runde. Er hat mehrfach bewiesen, dass er über fünf Runden Tempo halten kann. Coga muss mit Punktvorsprung in diese Runde gehen oder eine späte Submission-Chance nutzen.
Schlüsselpunkte
Für Max Coga
- Grappling-Gefälle: BJJ-Schwarzgurt mit 12 Submission-Siegen gegen einen Gegner ohne einen einzigen Submission-Sieg und mit zwei Aufgabeniederlagen.
- Finishing-Quote: 23 von 27 Siegen vorzeitig, Coga muss nicht über die Distanz.
- Heimspiel: Der Frankfurter Lokalmatador aus dem Bahnhofsviertel hat Jungwirth laut nextg.tv bewusst selbst als Comeback-Gegner gewählt.
Für Christian Jungwirth
- Gewicht und Größe: Er ist im Weltergewicht zu Hause, Coga kommt aus dem Leichtgewicht.
- Haltbarkeit: Nur eine KO-Niederlage in 25 MMA-Kämpfen, dreimal über fünf Runden gegangen.
- Cogas Hand und Pause: Knapp zwei Jahre ohne Kampf und eine mehrfach operierte Schlaghand, das Risiko ist hoch.
Risiko-Zonen
- Ringrost: Niemand weiß, wie Coga nach fast zwei Jahren ohne Kampf reagiert, weder konditionell noch im Timing.
- Hand: Ein erneuter Bruch im Kampf würde Cogas Striking praktisch ausschalten, ein komplettes Aus bedeutet er aber nicht (gegen Račić gewann er mit gebrochener Hand).
- Submission-Anfälligkeit Jungwirths: Kommt Coga früh nach oben, kann der Kampf schnell vorbei sein. Das spricht gegen eine zu hohe Gewichtung von Jungwirths Kondition.
Coga vs. Jungwirth KI-Prognose
Coga per Submission (25 %) – früher Takedown und Aufgabegriff, sein klarster Weg gegen einen Gegner mit Aufgabeniederlagen.
Coga per KO/TKO (12 %) – möglich, aber durch die fragile Hand und Jungwirths Nehmerqualitäten weniger wahrscheinlich.
Coga nach Punkten (15 %) – kontrollierte Runden mit Takedowns, ohne Finish.
Jungwirth nach Punkten (30 %) – Takedown-Defense, Volumen und die Physis machen die Runden 2 und 3 zu seinen.
Jungwirth per TKO (18 %) – später Stopp, wenn Coga einbricht, wie Stolze in Runde 4.
Fazit & Wett-Tipp zum Coga-Kampf
Coga hat technisch die besseren Voraussetzungen, vor allem am Boden. Die größte Unsicherheit liegt aber auch bei ihm: Wie viel bleibt nach fast zwei Jahren Pause, mehreren Handoperationen und dem Aufstieg in eine schwerere Klasse? Jungwirth ist berechenbar, und genau das macht ihn in dieser Konstellation gefährlich. Er wird drei Runden lang Druck machen, und er hat nachweislich die Kondition, das durchzuziehen.
Wir sehen den Kampf enger, als die Quote ihn abbildet, mit Jungwirth bei knapp 50 Prozent. Bei 2.259 im 1X2-Markt (impliziert etwa 44 Prozent) ergibt sich ein kleiner Value für den Außenseiter. Wegen Cogas realer Submission-Chance bleibt der Einsatz mit 3/10 zurückhaltend. Die Rundenwette Über 1,5 (1.5) passt zur Analyse, ist aber zu knapp quotiert, um sie als Hauptwette zu empfehlen.






