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Zwei Tore pro Abend: Mehr hat Buffalo in dieser Saison im eigenen Stadion im Schnitt nicht zustande gebracht. In sieben Heimspielen trafen die Sabres nach 60 Minuten insgesamt 14-mal, auswärts waren es in acht Partien 28 Treffer. Fünfmal blieb die Mannschaft am KeyBank Center bei höchstens zwei Toren, zuletzt am Mittwoch beim 1:2 gegen Ottawa.
Columbus reist mit einem Erfolgserlebnis an, aber auch mit müden Beinen. Am Donnerstagabend rangen die Blue Jackets Dallas erst im Penaltyschießen nieder, Jet Greaves dürfte deshalb Talbot ablösen, der die vollen 65 Minuten im Tor stand.
1:1 nach 60 Minuten, 2:1 nach Penaltyschießen: So endete der Donnerstagabend der Blue Jackets gegen Dallas, keine 24 Stunden vor dem ersten Bully in Buffalo.
Goalies, Reihen, Ausfälle bei Sabres und Blue Jackets
Die Torhüterfrage ist auf beiden Seiten offen, stand Freitagmittag deutscher Zeit, also vor den Morning Skates in Nordamerika. Bei Columbus spricht der Kalender für Greaves (,883 Fangquote, sieben Starts), weil Talbot (,910) am Vorabend durchgespielt hat. Buffalo hat freie Wahl zwischen Luukkonen (,874) und Ellis (,891), der drei der letzten vier Spiele begann und gegen Ottawa 28 von 30 Schüssen hielt. Lyon trainiert zwar wieder, steht aber noch auf der Verletztenliste.
Bei den Sabres fehlen außerdem Grzelcyk, Helenius und Danforth. Jiri Kulich und Conor Timmins waren für Mittwoch freigegeben, standen aber nicht im Aufgebot; ob sie heute zurückkehren, ist ungeklärt. Columbus muss weiter ohne Lundeström auskommen. Beide Reihenbilder sind unsere Projektion aus den letzten Spielen (Daily Faceoff), bei Columbus kehrte zuletzt Voronkov in die vierte Reihe zurück.
Sabres: Zwei Tore pro Heimspiel
Nach dem 1:2 gegen Ottawa sprach Lindy Ruff offen davon, dass seine Mannschaft läuferisch unterlegen war und sich im eigenen Stadion nicht wie vorgenommen gesteigert hat. Buffalo lag nach zwei Dritteln 1:0 vorne, kassierte im Schlussabschnitt zwei Gegentore und gab selbst kaum noch Gefahr ab. Es war das Auftaktspiel einer Heimserie über vier Partien, die Freitag mit Columbus weitergeht.
Auswärts sehen die Sabres wie ein anderes Team aus: 7:6 in Anaheim, 3:2 in Los Angeles, 2:0 in San Jose. Zu Hause gab es dagegen Ergebnisse wie 0:4 gegen Dallas, 1:4 gegen Utah und 1:3 gegen Philadelphia. Tage Thompson (zehn Tore) bleibt der wichtigste Schütze, ist aber auf ein Powerplay angewiesen, das mit 16,3 Prozent zu den schwächsten der Liga gehört.
Sabres im Check
- Zu Hause nur 2,0 eigene Tore pro Spiel nach 60 Minuten, fünfmal höchstens zwei.
- Das Penalty Killing (69,8 Prozent) gehört zu den schwächsten der Liga.
- Kulich und Timmins könnten zurückkehren, bestätigt ist das nicht.
Blue Jackets vor dem Spiel in Buffalo
Columbus hat zwei Heimsiege in Folge gefeiert, ein 7:2 gegen Colorado und das 2:1 nach Penaltyschießen gegen Dallas. Zach Werenski hat in fünf Spielen nacheinander gepunktet, Kent Johnson ist mit 14 Punkten bester Scorer. Andrae und Heinen haben die Waiver passiert und spielen künftig in Cleveland.
In fremden Hallen läuft es dagegen kaum: Ein Sieg aus fünf Auswärtsspielen, zehn Tore in 60 Minuten. Nur bei St. Louis und Philadelphia traf Columbus auswärts dreimal. Insgesamt blieben die Blue Jackets in neun von 14 Spielen bei höchstens zwei eigenen Toren nach regulärer Spielzeit.
Stärken und Risiken bei Columbus
- Auswärts nur 2,0 Tore pro Spiel nach 60 Minuten.
- Zweiter Abend in Folge, Donnerstag ging es über 65 Minuten plus Shootout.
- Gegen Buffalo fielen in den letzten vier Duellen 9, 5, 6 und 6 Tore nach 60 Minuten.
Sabres vs. Blue Jackets Eishockey Quoten im Überblick
Sieger (60 Minuten)
Spielsieger (inkl. Verlängerung/Penaltyschießen)
Puck-Handicap (inkl. Verlängerung/Penaltyschießen)
Gesamttore (60 Minuten)
Gesamttore (inkl. Verlängerung/Penaltyschießen)
Teamtore Buffalo Sabres (inkl. Verlängerung/Penaltyschießen)
Teamtore Columbus Blue Jackets (inkl. Verlängerung/Penaltyschießen)
1. Drittel – Dreiweg
1. Drittel – Über/Unter Tore
Buffalo Sabres vs. Columbus Blue Jackets – Eishockey-Duell
Buffalo Sabres Form, Zahlen & Daten
Gegen Columbus kommt es für Buffalo vor allem darauf an, ob die Angriffsreihen gegen eine Mannschaft am zweiten Abend Tempo aufnehmen können. Gelingt das nicht, droht ein Spiel wie gegen Ottawa: 30 Schüsse aufs eigene Tor, selbst nur ein Treffer und ein Spiel, das bis tief ins Schlussdrittel eng bleibt.
Bei den Bullys liegen die Blue Jackets mit 54,7 Prozent klar vor Buffalo (45,2), was den Sabres häufiger lange Wege aus der eigenen Zone abverlangt. Die eigenen Special Teams helfen wenig, solange das Powerplay so harmlos bleibt; das schwache Penalty Killing ist dagegen die offene Flanke für jede Unter-Wette.
Columbus Blue Jackets Form, Zahlen & Daten
Columbus gewinnt seine Spiele eher über Kontrolle als über Tempo. Mit 25,5 Schüssen pro Partie gehören die Blue Jackets zu den zurückhaltendsten Teams der Liga, die starke Bullyquote sorgt für Scheibenbesitz, aber nicht automatisch für Abschlüsse. Am zweiten Abend einer Doppelbelastung ist kaum zu erwarten, dass sich das ändert.
Gefährlich wird Columbus vor allem über die erste Reihe um Fantilli und Johnson sowie über Werenski von der blauen Linie. Gegen ein Buffalo-PK mit 69,8 Prozent könnte ein Powerplay-Tor fallen; fünf-gegen-fünf hat Columbus auswärts aber selten mehr als zwei Treffer zustande gebracht.
Tipp & Prognose: Sabres vs. Blue Jackets
Zwei Zahlen tragen diesen Tipp. Buffalo erzielt zu Hause nach 60 Minuten im Schnitt zwei Tore, Columbus auswärts ebenfalls zwei, und die Blue Jackets kommen mit einem Penaltyschießen vom Vorabend in den Beinen. Zusammen spricht das eher für ein Spiel mit vier oder fünf Toren als für einen offenen Schlagabtausch, zumal fünf der sieben Sabres-Heimspiele so ausgegangen sind.
Auf der anderen Seite stehen zwei Penalty Killings aus dem unteren Drittel der Liga und zwei Torhüter, die bisher unter ,900 halten. Sammelt eine Seite früh Strafen, sind sechs Tore schnell erreicht, das 3:6 im ersten Saisonduell in Columbus ist dafür ein Beispiel. Dazu kommt das Risiko eines späten Treffers ins leere Tor, der bei dieser Linie oft den Ausschlag gibt. Weil dieser Einwand ernst ist und die Torhüter noch nicht feststehen, setze ich nur 2/10.
Gespielt wird Unter 5,5 Tore (reguläre Spielzeit) zu 2.25 bei Scored. Es zählen nur die Tore der drei Drittel, Empty-Net-Treffer eingeschlossen. Steht es nach 60 Minuten etwa 2:2, ist die Wette gewonnen, auch wenn danach wie am Donnerstag gegen Dallas noch eine Verlängerung oder ein Shootout folgt.
FAQ zu Sabres gegen Blue Jackets
Warum steht bei Columbus wohl Jet Greaves im Tor?
Talbot hat am Donnerstag beim 2:1 nach Penaltyschießen gegen Dallas 65 Minuten gespielt. Am zweiten Abend in Folge spricht das für Greaves, offiziell bestätigt war der Start am Freitagmittag deutscher Zeit noch nicht.
Wie viele Tore schießt Buffalo zu Hause?
In sieben Heimspielen kamen die Sabres nach 60 Minuten auf 14 Tore, also zwei pro Spiel. Fünfmal blieben sie bei höchstens zwei Treffern, zuletzt beim 1:2 gegen Ottawa.
Worauf setze ich bei Sabres gegen Blue Jackets?
Auf Unter 5,5 Tore (reguläre Spielzeit) zu 2.25 bei Scored mit einem Einsatz von 2/10. Gewonnen ist die Wette bei höchstens fünf Toren nach drei Dritteln.
Wer ist bei Buffalo gegen Columbus Favorit?
Buffalo. Scored bietet für einen Sabres-Sieg nach 60 Minuten 1.95 an, für Columbus 3.20 und für ein Unentschieden 4.25.
Um wie viel Uhr deutscher Zeit beginnt Sabres gegen Blue Jackets?
In der Nacht zu Samstag, 07.11.2026, um 01:00 Uhr im KeyBank Center in Buffalo (Freitag, 19:00 Uhr Ortszeit).
Weitere Analysen: NHL
- Fr., 06.11. · 01:00Tampa Bay Lightning – Chicago BlackhawksTipp: Tampa Bay Lightning Sieg (reguläre Spielzeit)
- Fr., 06.11. · 01:00New York Rangers – Philadelphia FlyersTipp: Philadelphia Flyers Teamtore Unter 2,5 (reguläre Spielzeit)
- Sa., 07.11. · 02:00Calgary Flames – Anaheim DucksTipp: Über 6,5 Tore (reguläre Spielzeit)
