WM 2026 Prognose Gruppe A: Holt sich Mexiko den Gruppensieg?
Hinweis: Mit unserer entwickelten KI zur WM 2026 analysieren wir Team-Daten, Konstellationen, Quoten & aktuelle Form laufend neu. Deshalb können sich unsere Prognosen je nach neuen Erkenntnissen, Performance und Verlauf der ersten Spieltage jederzeit verändern. Letzte Aktualisierung: 01.06.2026
Wer gewinnt Gruppe A?
Zusammenfassung
Den größten Vorteil sehe ich beim Gastgeber Mexiko. Die Abwehr der El-Tri ist im Vergleich zu den Gruppenkonkurrenten wohl mit Abstand am besten. Zudem hat die Elf von Javier Aguirre keinen Reisestress und mit Germán Berterame einen sehr formstarken Stürmer, der in engen Partien den Unterschied machen könnte.
Tschechien und Südkorea sehe ich qualitativ auf Augenhöhe, die Asiaten aber mit deutlich angenehmer Reiseroute als die Osteuropäer, weshalb ich den Taegeuk Warriors eher den zweiten Platz in der Gruppe A zutraue. Südafrika dagegen bei den Wettanbietern der Underdog. Die jüngsten Testspielergebnisse und die Einreiseprobleme sprechen zudem nicht gerade dafür, dass die Bafana Bafana bei der WM 2026 überraschen könnte.
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Warum dieser Tipp?
Starke Form, Heimvorteil und dazu die beste Abwehr der Gruppe A. Zudem keinerlei Reisetress und Akklimatisierung in der Höhenluft
Warum dieser Tipp?
Die Taeguk Warriors können sich über die Reiseroute ebenfalls nicht beschweren. Zudem mit Son und Kim Min-Jae zwei potenzielle Unterschiedsspieler.
Warum dieser Tipp?
Bafana Bafana erspielt sich Chancen, macht daraus aber zu wenig. Dazu kommen 15 Gegentore und eine schwache bzw. stressige Vorbereitung.
Warum dieser Tipp?
Mexiko holt sich den Gruppensieg, Platz zwei sehe ich eher bei Südkorea, weil Tschechien besonders am letzten Spieltag sehr weit Reisen muss.
Diese Spieler könnten den Unterschied machen
Wir schauen auf die Spieler, die in Gruppe A für die Prognose besonders wichtig werden können. Die Formwerte beziehen sich auf die letzten zehn Einsätze aus Vereins- und Länderspielen und sind deshalb nicht als reine Nationalmannschaftswerte zu verstehen.
Berterame ist aktuell im Klubfußball extrem gut drauf. Sieben Tore und drei Vorlagen aus den letzten zehn Einsätzen machen ihn zu einem Spieler, der Mexiko in engen Gruppenspielen den letzten Punch geben kann.
Son fiel in der MLS zuletzt weniger als Torjäger, dafür stark als Vorbereiter auf. Acht Assists und dazu viel Erfahrung. Er könnte ebenfalls den Unterschied machen.
Schick zuletzt in der Bundesliga mit stark verbesserter Form. Wenn es die Koubek-Elf schafft, ihn mit Flanken zu füttern, könnte er einigen Gegenspielern Kopfschmerzen bereiten.
Kim Min-Jae ist für Südkorea fast genauso wichtig Heung-min Son. 95 % Passquote und 2,1 Interceptions pro Spiel sprechen für sich.
🔍 Mexiko im Check
Wie schon erwähnt ist El-Tri für mich der sinnvollste Tipp auf einen Gruppensieg. Die Mexikaner haben in den jüngsten zwölf Teamspielen fünf Siege und fünf Remis geholt. Viel krasser aber: In den letzten sieben Spielen musste Schlussmann Raul Rangel nur einmal hinter sich greifen und das obwohl man Gegner wie Belgien oder Portugal zu bespielen hatte.
Das letzte Vorbereitungsspiel gegen Australien gab schon etwas Aufschluss darüber wie man auch bei der WM 2026 agieren könnte. Erst das Zepter in die Hand nehmen, dann das Führungstor erzielen und danach Zement anrühren. Die Zahlen bei diesem Spiel sagen eigentlich alles: 1. HZ 11:3 Schüsse und 5:0 Ecken pro Mexiko, in der 2. Halbzeit dann kaum mehr was gemacht (2:4 Schüsse und 0.3 Ecken pro Australien).
Ob diese Taktik auch gegen qualitativ hochwertige Gegner wie Spanien oder Frankreich erfolgreich wird bleibt abzuwarten, gegen die Teams in der Gruppe A könnte diese eher schnöde Art Fußball zu spielen aber durchaus Erfolg haben. Doch die Abwehr ist nicht der einzige große Vorteil von Mexiko.
Der zweite große Pluspunkt (und fast schon Hauptfaktor für unsere Vorrundenprognose) ist nämlich die Route. Die Gastgeber spielen erst in Mexiko-Stadt, reisen dann nach Guadalajara und kehren zum 3. Spieltag gegen Tschechien wieder nach Mexiko-Stadt zurück. Insgesamt sind das nur 922 Kilometer und 7 bzw. 5 Tage Erholung zwischen den Spielen. Zum Vergleich: Südafrika und Tschechien reisen allein in der Gruppenphase mehr als 3000km. Daher ist für mich der sicherste WM 2026 Gruppe A Tipp, das El-Tri den Gruppensieg holt. Zur Quote 1.99 beim Wettanbieter 22bet absolut spielbar.
Mexiko kassierte in den letzten sieben Testspielen nur ein Gegentor.
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🔍 Tschechien im Check
Tschechien ist für mich sportlich der gefährlichste Herausforderer. Die Osteuropäer bringen in Gruppe A vor allem Offensiv die besten Werte mit: 24 Tore, 175 Abschlüsse und 81 Ecken in den letzten zwölf Partien. Das sind deutlich bessere Werte wie die vom Gastgeber oder von Südkorea.
Auch das letzte Vorbereitungsergebnis spricht grundsätzlich für Tschechien. Am 31.05.2026 gab es ein 2:1 gegen Kosovo. Die tschechische Auswahl führte zur Pause 2:0, gab nach dem Seitenwechsel aber noch ein Gegentor her. Wie so häufig spielte man am Ende also nicht zu Null. Das Hauptproblem der Tschechen.
Extrem wichtig für die Osteuropäer wird es sein, Patrik Schick ins Spiel zu bekommen. Seine Formdaten mit 9 Toren und 1 Vorlage aus den letzten zehn Einsätzen sprechen für sich. Allerdings ist Schick jemand der Bälle braucht… kommen diese nicht spielt man gefühlt mit einem Spieler weniger.
Trotz der guten Offensiv-Werte sehe ich die Mannen von Miroslav Koubek weder auf Platz 1 oder 2. Grund dafür ist die Reiseroute, die deutlich unangenehmer ist als bei den beiden großen Konkurrenten Mexiko und Südkorea. Erst Guadalajara, dann ein weiter Flug nach Atlanta und dann zurück in 2000 Meter höhe nach Mexiko-Stadt: Die Erholungstage sind mit 5 und 6 Tagen sind zwar okay, aber die Wege lang und besonders das Gruppenfinale in der Höhe kann Kraft kosten.
Tschechien Statistiken & Daten
Tschechien hat die meisten Reisekilometer in der Gruppe A zu bewältigen.
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🔍 Südkorea im Check
Südkorea ist für mich der spannendste Verfolger von Mexiko in Gruppe A. Die Asiaten sind zum Teil fast schon als Wundertüte zu bezeichnen. Mal setzt es Klatschen wie beim 0:4 gegen die Elfenbeinküste oder das 0:5 gegen Brasilien im letzten Jahr. Dann folgen wieder starke Leistungen wo die Abwehr stabil steht.
Das letzte Vorbereitungsspiel war dagegen besonders gut fürs Selbstvertrauen: Mit 5:0 gewann man am 31.05.2026 gegen Trinidad and Tobago. Die Taeguk Warriors kamen auf 19 Abschlüsse, ließen nur 2 gegnerische Schüsse zu und holten 7 Ecken. Natürlich sollte man dieses Ergebnis nicht überbewerten, weil der Gegner nicht das Niveau von Mexiko oder Tschechien hat. Für Selbstvertrauen, Spielrhythmus und offensive Abläufe war dieser Test aber definitiv hilfreich.
Individuell ist Südkorea definitiv auf Augenhöhe mit Tschechien und Mexiko. Mit Heung-Min Son hat man nicht nur einen erfahrenen Superstar sondern auch jemanden, der aktuell richtig gut in Form ist. Der ehemalige Tottenham-Akteur konnte zuletzt in der MLS mit 1 Tor und 8 Vorlagen aus den letzten zehn Einsätzen überzeugen. Mit Kim Min-Jae vom FC Bayern hat man zudem einen Abwehrchef den sich andere Nationen wünschen würden.
Hwang In-Beom von Feyenoord könnte zusätzlicher Faktor mit Fragezeichen werden. Der Mittelfeldspieler-Regisseur war in den letzten Wochen verletzt, feierte im Test gegen Trinidad and Tobago aber sein Comeback. Wenn er schnell wieder Rhythmus findet, kann er der Hong-Elf im Zentrum einen weiteren kreativen Schub verleihen.
Der größte Pluspunkt aber bleibt für mich die Route. Südkorea startet in Guadalajara, bleibt dort auch für das zweite Spiel und reist erst danach nach Monterrey. Insgesamt sind das nur 639 Kilometer. Vor dem zweiten Spiel gibt es gar keinen Standortwechsel, danach nur eine moderate Reise. Deshalb gefällt mir der Weiterkommen-Markt zur Quote 1.44 besser als ein mutiger Tipp auf den Gruppensieg zur 4.30.
Die Taeguk Warriors haben die bequemste Reiseroute und mit Heung-min Son einen aktuell formstarken Unterschiedsspieler im Kader.
🔍 Südafrika im Check
Die südafrikanischen Fußballnationalmannschaft geht laut Wettquoten, und meiner Meinung nach völlig zu Recht, als Außenseiter in die WM Gruppe A. Wenn man sich die ganzen Umstände, Zahlen und Daten anguckt, spricht aktuell eigentlich nichts für eine positive Überraschung der Bafana Bafana.
Das Team von Hugo Broos konnte in diesem Jahr keines seiner vier Spiele gewinnen. Dabei hatte man mit Kamerun, Panama und zuletzt Nicaragua nicht gerade unschlagbare Nationen als Gegner.
Wo die großen Defizite liegen, konnte man beim letzten Test gegen Fußballzwerg Nicaragua gut beobachten. Mit 22:3 Torschüssen war man zwar sehr dominant, wirklich gefährlich wurde die Mannschaft um Kapitän Ronwen Williams aber nur selten.
Dazu kommt eine, im Vergleich zu Mexiko und Südkorea, deutlich anstrengendere Reiseroute. Südafrika spielt nämlich erst in Mexiko-Stadt, reist dann nach Atlanta um anschließend wieder zurück nach Monterrey in Mexiko zu reisen. Das sind insgesamt 3.936 Kilometer mit zwei lange Reiseabschnitte und mehrere Klimawechsel. Die sechs Tage Erholung zwischen den Spielen federn das etwas ab, aber im Vergleich zu Mexiko und Südkorea bleibt die Belastung klar größer.
Dazu wurde Südafrikas Vorbereitung durch Visa-Probleme ausgebremst. Weil das Team während der WM zwischen Mexiko und den USA pendeln muss, brauchten Spieler und Staff rechtzeitig US-Transit-Visa. Der südafrikanische Verband SAFA reichte die Unterlagen offenbar zu spät oder fehlerhaft ein, weshalb sogar ein geplanter Charterflug abgesagt werden musste.
Inzwischen konnten die Spieler nach einem Notfalltreffen und politischem Druck zwar verspätet abreisen, bei Teilen des Betreuerstabs gab es aber weiterhin offene Visa-Fragen. Sportminister Gayton McKenzie kritisierte den Verband öffentlich scharf und sprach davon, man habe sich international lächerlich gemacht.
Alles in allem kann man nur zu dem Schluss kommen, dass Südafrika der wahrscheinlichste Kandidat für Platz vier in der Gruppe A ist.
Südafrika hat in diesem Jahr keines seiner vier Spiele gewinnen können.
Vorhersage & Fazit
Betrachtet man nur die individuelle Klasse, könnten Nuancen zwischen Mexiko, Südkorea und Tschechien entscheiden. Diese Nuance ist meiner Meinung nach der Reisetress, das unterschiedliche Klima und vor allem die Höhenmeter im Aztekenstadion.
Hier sind die Vorteile halt klar beim Gastgeber, die zusätzlich auch die beste Abwehr im Vergleich zu den Konkurrenten aufweisen. Das man mit Südafrika den vermeintlich leichtesten Gegner gleich zum Auftakt hat, könnte ebenfalls von Vorteil sein, weil man sich dort Selbstbewusstsein holen könnte.
Zudem hat die Partie am letzten Spieltag von Mexiko gegen Tschechien sehr unterschiedliche Voraussetzungen. Während El-Tri die ganze Zeit in der Heimat bleiben kann, pendelt Tschechien während der Gruppenphase extrem. Nach dem Auftakt in Guadalajara (~1.570 m) geht es zunächst runter nach Atlanta (~322 m), ehe zum Gruppenfinale wieder die extreme Höhenluft von Mexiko-Stadt (~2.240 m) wartet.
Das Problem: Der Körper muss sich mehrfach komplett neu anpassen. Deshalb sehen wir auch hier große Vorteile beim Gastgeber
Daher mein Tipp: Mexiko gewinnt die Gruppe zur Wettquote von 1,99.
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