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Der 7. Spieltag der La Liga beginnt am Freitag, den 18.09.2026, um 21:00 Uhr im RCDE Stadium: Espanyol empfängt Schlusslicht Elche, für beide das dritte Spiel innerhalb von sechs Tagen und das letzte vor der dreiwöchigen Länderspielpause. Die Katalanen kommen nach dem 1:2 in Vallecas am Dienstag mit sieben Punkten als Achter in die Partie, müssen aber ihre rechte Abwehrseite umbauen. Elche hat unter dem neuen Trainer Martín Anselmi zwei Punkte aus sechs Spielen, drei Niederlagen in Folge und die schwächste Defensive der Liga – am Dienstag reichte gegen Real Madrid ein 2:2-Ausgleich nicht, weil Espí in der Nachspielzeit traf.
In fünf von sechs Espanyol-Spielen fiel das erste Tor vor der zehnten Minute – und in allen fünf Fällen behielt das Team, das früh traf, am Ende die Punkte.
Mögliche Aufstellungen bei Espanyol gegen Elche
Manolo González hat in Vallecas mit einem Sondersystem experimentiert – Bauzà als Zehner, Hartman als vorgeschobener Flügel in einer Dreierkette – und es zur Pause selbst wieder abgebaut. Für Freitag erwarten die katalanischen Medien die Rückkehr zur Viererkette mit Unai Núñez als Ersatz für den gesperrten El Hilali, offen sind die linke Seite (Hinojo oder Hartman, der in Butarque nach der Umstellung überzeugte) und die Frage, ob Bryan Zaragoza nach 45 guten Minuten als Joker erstmals von Beginn an spielt. Bei Elche deutete Anselmi nach dem Madrid-Spiel an, dass er zwischen Viererkette und einer Variante mit Tete Morente als fünftem Verteidiger wechselt; Gonzalo Villar dürfte wieder als Sechser spielen, weil Marc Aguado mit Gelb vorbelastet war. Ob der 39-jährige Dituro nach seinem Eigentor gegen Madrid im Tor bleibt, ließ Anselmi offen: „La alineación aclarará.“
Espanyol News & Vorschau heute
Zwei Sätze von Manolo González beschreiben die Woche der Pericos: „No hemos hecho nada bien en la primera parte“ nach dem 1:2 in Vallecas – und „Llevamos dos partidos fuera que hemos hecho dos primeras partes que no son nada buenas“. Auswärts in Pamplona rettete Roberto Fernández mit zwei frühen Toren einen 2:0-Sieg über eine Halbzeit, in der Osasuna 11:6 Schüsse hatte; in Butarque lag Espanyol nach 26 Minuten 0:2 zurück, drehte nach dem Dreifachwechsel zur Pause auf und kam nur noch zum Anschlusstreffer. Die Folgen sind konkret: Omar El Hilali sah in der Nachspielzeit Rot für ein Handspiel zur Verhinderung einer klaren Torchance und fehlt am Freitag, Jofre Carreras fällt mit Schambeinproblemen aus, und Andoni Gorosabel ist nach Adduktorenbeschwerden und einer verkürzten Vorbereitung weiter fraglich. Unai Núñez, der bei Valencia als Rechtsverteidiger spielte, soll die Lücke schließen. Dazu kommt Unruhe: Ein Teil der Fans zweifelt an Manolos Arbeit, die Journalistenrunde von La Grada sprach nach Vallecas von einer Niederlage, über die man sich „wegen der Art und Weise“ ärgere, und Sportdirektor Monchi musste dem Trainer zuletzt öffentlich den Rücken stärken. Vor drei spielfreien Wochen ist das Elche-Spiel damit auch eine Frage der Ruhe im Klub.
Das Gegenmittel heißt Roberto Fernández. Der Stürmer hat in allen sechs Ligaspielen getroffen, ist mit einem FotMob-Rating von 7,63 der bestbewertete Spieler des Kaders und wird inzwischen für die Selección diskutiert; Manolo selbst sagt: „No es normal que un delantero marque en todos los partidos.“ Vier seiner Tore legte Javi Hernández auf, der mit elf kreierten Chancen auch der Spieler ist, über den fast jeder gefährliche Espanyol-Angriff läuft. Der Rest der Offensive ist schmaler, als neun Saisontore vermuten lassen: 12,0 Schüsse und nur 3,8 Schüsse aufs Tor pro Spiel gehören zu den schwächsten Werten der Liga, und die 1,27 Expected Goals pro Partie entstehen zu einem großen Teil aus den frühen Treffern, nach denen Espanyol tief steht. Zu Hause gab es ein 3:0 gegen Levante mit 16:4 Schüssen, ein 1:2 gegen Real Madrid und ein 1:1 gegen Sevilla, bei dem Espanyol nach der Roten Karte für Sangante 40 Minuten in Überzahl spielte und erst in der Nachspielzeit ausglich.
Das spricht für oder gegen Espanyol
- Roberto Fernández traf in allen sechs Ligaspielen, Espanyol hat in jedem Saisonspiel mindestens ein Tor erzielt – gegen Elches Abwehr mit 16 Gegentoren und 22 zugelassenen Großchancen die relevanteste Konstante.
- El Hilali gesperrt, Jofre verletzt, Gorosabel fraglich: Die rechte Seite wird mit Unai Núñez neu besetzt, und Manolo hat in Vallecas mit einem Systemwechsel für eine „desastrosa“ erste Halbzeit gesorgt.
- Nur 3,8 Schüsse aufs Tor pro Spiel und 1,27 Expected Goals – Espanyol lebt von frühen Toren, nicht von Chancenmasse; zwei der drei Heimspiele brachten nur einen Treffer.
- Drittes Spiel in sechs Tagen, danach drei Wochen Pause: Manolo wechselte in Butarque zur Pause dreifach aus Belastungsgründen und hat mit Bryan Zaragoza einen frischen Startelfkandidaten.
Elche News & Vorschau heute
Martín Anselmi hat am Donnerstag beschrieben, was ihn beunruhigen würde – und was nicht: „Me preocuparía si viera a un equipo derrotado o que no encuentra soluciones.“ Sein Elche ist nach sechs Spieltagen Letzter mit zwei Punkten, den einzigen zwei Remis in A Coruña und Bilbao, und hat drei Niederlagen in Folge kassiert, alle nach demselben Muster: eine passive erste Halbzeit, eine Reaktion nach der Pause und ein entscheidendes Gegentor ab der 79. Minute – in Bilbao durch Iñaki Williams, gegen Real Sociedad in der 90. Minute trotz Überzahl, gegen Real Madrid in der Nachspielzeit nach dem 2:2 durch Osorio und Fer Niño. Anselmi will trotzdem „un Elche inteligente, que compita según lo que pide cada momento“ und sagt über seine Mannschaft: „Si yo fuese hincha del Elche estaría orgulloso de mi equipo.“ Personell ist die Lage überschaubar: Yago de Santiago fehlt seit April nach einer Knie-Arthroskopie, Adam Boayar ist verletzt, Neuzugang Kevin Lomónaco wartet noch auf sein Debüt („cada vez falta menos“), gesperrt ist niemand.
Die Zahlen erklären den Tabellenplatz genauer als das Ergebnismuster: 16 Gegentore sind die meisten der Liga, 12,2 zugelassene Expected Goals der zweitschlechteste Wert, dazu kommen 22 gegnerische Großchancen in sechs Spielen, und Elche hat noch kein Spiel ohne Gegentor beendet. Der 39-jährige Dituro lenkte gegen Madrid einen Güler-Freistoß von der Latte mit dem Rücken ins eigene Tor, Anselmi ließ danach offen, ob er im Tor bleibt. Auf der anderen Seite ist Elche kein Team, das sich nur verteidigt: 52,5 Prozent Ballbesitz sind der sechstbeste Wert der Liga, 14 erspielte Großchancen und 4,8 Schüsse aufs Tor pro Spiel liegen über dem Ligadurchschnitt, und Anselmi will erklärtermaßen „tener la bola“. Fer Niño hat drei Tore aus 2,0 Expected Goals, Germán Valera zehn Chancen kreiert, Gonzalo Villar ist mit 7,05 der bestbewertete Spieler und Thomas Lemar als Joker mit einem Tor und einem starken Rating der Unterschiedsspieler von der Bank. In allen drei Auswärtsspielen hat Elche getroffen – auch in San Mamés, wo die Mannschaft auf nur drei Schüsse kam und einen Elfmeter verwandelte.
Das spricht für oder gegen Elche
- Schwächste Abwehr der Liga: 16 Gegentore, 12,2 zugelassene Expected Goals, 22 gegnerische Großchancen, kein Spiel ohne Gegentor – und in drei Spielen in Folge das entscheidende Gegentor nach der 79. Minute.
- Elche hat in fünf von sechs Spielen und in allen drei Auswärtspartien getroffen; mit 14 Großchancen und 52,5 Prozent Ballbesitz spielt Anselmis Team offensiver, als der letzte Platz vermuten lässt.
- Drittes Spiel in sechs Tagen mit fast identischem Personal, dazu die offene Torwartfrage nach Dituros Eigentor gegen Real Madrid.
- Fer Niño (drei Tore), Osorio (Tor gegen Madrid) und Joker Lemar geben Elche drei verschiedene Wege zum Tor – Espanyol kassierte in vier der sechs Saisonspiele mindestens einen Treffer.
Espanyol vs. Elche Quoten im Überblick
Tipp
Doppelte Chance
Handicap
Über/Unter
Schießen beide Teams ein Tor?
Halbzeit/Endstand
Espanyol vs. Elche Statistikvergleich
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Espanyol vs. Elche Formvergleich
Espanyol Form, Zahlen & Daten
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Sieben Punkte und Platz acht sind für Espanyol ein Ergebnis der Effizienz, nicht der Dominanz: 1,27 Expected Goals pro Spiel bei 12,0 Schüssen und nur 3,8 Schüssen aufs Tor liegen im unteren Drittel der Liga, das Teamrating von 6,77 ist Mittelmaß. Dass daraus 1,5 Tore pro Spiel werden, hat einen Namen: Roberto Fernández hat sechs Tore aus 3,2 Expected Goals erzielt, das ist eine Abschlussquote, die sich nicht endlos fortschreiben lässt, aber gegen eine Elche-Abwehr mit 22 zugelassenen Großchancen erst einmal keinen Grund zur Korrektur hat. Defensiv stehen 1,35 zugelassene Expected Goals pro Spiel und 1,17 Gegentore für eine ordentliche, keine herausragende Abwehr – 26 gegnerische Ecken gegenüber zwölf eigenen zeigen, wie oft Espanyol in der eigenen Hälfte verteidigt. Genau dort wird die Umstellung rechts wichtig: El Hilali (FotMob 6,86, 525 Minuten) war bislang Stammkraft und Vorlagengeber, Unai Núñez ist gelernter Innenverteidiger. Mit 127,8 Millionen Euro Marktwert liegt der Kader deutlich über Elche, der teuerste Spieler Hartman (16 Millionen) ist nach seiner langen Verletzung gerade erst wieder Startelfkandidat.
Elche Form, Zahlen & Daten
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Zwei Punkte, 8:16 Tore und das zweitschlechteste Teamrating der Liga: Elche steht zu Recht unten, aber die Verteilung der Werte ist ungewöhnlich. Offensiv liegt die Mannschaft mit 1,17 Expected Goals, 4,8 Schüssen aufs Tor pro Spiel und 14 Großchancen im Ligamittelfeld, 1,33 Tore pro Spiel sind mehr als bei einem halben Dutzend besser platzierter Teams. Das Problem sind die 2,03 zugelassenen Expected Goals und 2,67 Gegentore pro Partie – Werte, unter denen in dieser Liga nur ein Team liegt. Anselmis Ballbesitzanspruch (52,5 Prozent) öffnet Räume hinter der Abwehr, und die Abwehr hat in Santander einen Dreierpack von Zabiri zugelassen und gegen Madrid und Sociedad die Spiele in den letzten zehn Minuten verloren. Villar (7,05) ist als Sechser der Stabilisator, Valera mit zehn kreierten Chancen und Fer Niño mit drei Toren aus 2,0 Expected Goals tragen die Offensive, Lemar bringt als Joker in 88 Minuten ein Tor und das drittbeste Rating des Kaders. Der Kader ist mit 74 Millionen Euro Marktwert nicht einmal halb so teuer wie der von Espanyol, der wertvollste Spieler Buonanotte kam zuletzt nur von der Bank. Für Freitag heißt das: Elche wird versuchen, das Spiel zu machen – und dabei hinten dieselben Lücken lassen wie in allen sechs Spielen zuvor.
Direkter Vergleich
Espanyol ist seit sechs Duellen gegen Elche ungeschlagen, drei Siege und drei Remis. In der Vorsaison gewann Espanyol zu Hause 1:0, das Rückspiel im März endete 2:2 mit einem späten Elfmetertor – drei der letzten sechs Duelle brachten Tore auf beiden Seiten. Mit Anselmi sitzt auf der Elche-Bank allerdings ein neuer Trainer, die Vergleichbarkeit ist deshalb begrenzt.
Espanyol gegen Elche H2H Check
Espanyol gegen Elche: Prognose & Fazit
Für mich ist das Spiel am Freitag weniger eine Frage des Siegers als eine Frage, ob beide Teams treffen – und die Argumente dafür sind auf beiden Seiten belastbar. Elche hat die schwächste Abwehr der Liga, 22 Großchancen zugelassen und in keinem Spiel zu null gespielt, während Espanyol mit Roberto Fernández einen Stürmer hat, der in jedem Saisonspiel getroffen hat, und mit Javi Hernández den Vorbereiter dazu. Umgekehrt hat Elche in fünf von sechs Spielen und in allen drei Auswärtspartien ein Tor erzielt, spielt unter Anselmi mit Ballbesitzanspruch und trifft auf eine Espanyol-Defensive, die neu sortiert werden muss: ohne El Hilali, mit einem Innenverteidiger als Rechtsverteidiger und einem Trainer, der in Vallecas zur Pause sein eigenes System wieder einkassieren musste.
Das stärkste Gegenargument ist das Spielmuster von Espanyol selbst: Fällt das frühe Tor, steht die Mannschaft tief und lässt wenig zu – zu Hause gegen Levante und auswärts in Pamplona gab es jeweils kein Gegentor. Elche kam in San Mamés auf drei Schüsse, und ein ähnlich passiver erster Durchgang ist bei drei Spielen in sechs Tagen nicht ausgeschlossen. Ich halte das Risiko für vertretbar, weil Elche selbst gegen Athletic und Real Madrid zu Toren kam und Espanyol in vier von sechs Saisonspielen mindestens einen Treffer kassiert hat.
Mein Haupttipp ist Beide Teams treffen: Ja zu 1.74 bei Cosmobet. Mein Ergebnistipp nach 90 Minuten lautet 2:1.
Alternative Wett-Tipps zu Espanyol gegen Elche
FAQ zu Espanyol gegen Elche
Wer gewinnt Espanyol gegen Elche?
Ich erwarte einen knappen Heimsieg von Espanyol, rechne aber mit Toren auf beiden Seiten. Elche hat die schwächste Abwehr der Liga, aber in fünf von sechs Spielen getroffen, während Espanyol seine rechte Abwehrseite ohne den gesperrten El Hilali neu besetzen muss.
Was ist der beste Tipp für Espanyol gegen Elche?
Mein Haupttipp ist Beide Teams treffen: Ja zu 1.74 bei Cosmobet, mein Ergebnistipp lautet 2:1. Als Alternativen sehe ich Roberto Fernández trifft zu 2.54 und Espanyol gewinnt zu 1.87.
Wie sind die Quoten für Espanyol gegen Elche?
Bei Cosmobet steht der Heimsieg von Espanyol bei 1.87, das Unentschieden bei 3.61 und der Auswärtssieg von Elche bei 4.21 (Stand 17.09.2026).
Welche Spieler fehlen bei Espanyol und Elche?
Espanyol fehlen der gesperrte Omar El Hilali und der verletzte Jofre Carreras (Schambein), Andoni Gorosabel ist fraglich; Javi Puado und Kike García fallen länger aus. Bei Elche fehlen Yago de Santiago und Adam Boayar, Neuzugang Kevin Lomónaco wartet noch auf sein Debüt.
Wann findet Espanyol gegen Elche statt?
Espanyol gegen Elche wird am Freitag, 18.09.2026, um 21:00 Uhr im RCDE Stadium in Cornellà-El Prat angepfiffen und eröffnet den 7. Spieltag der La Liga.
