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Die 7. Runde der Admiral Bundesliga beginnt am Freitag, den 18.09.2026, um 19:30 Uhr im Allianz Stadion: Der SK Rapid empfängt die WSG Tirol. Die Hütteldorfer stehen mit 15 Punkten aus sechs Spielen punktgleich mit dem LASK an der Spitze und haben nach dem 1:5 in Salzburg mit dem 3:0 in Wolfsberg die richtige Antwort gegeben. Die Wattener kommen als Fünfter mit acht Punkten und drei Spielen ohne Niederlage nach Wien, beide Saisonsiege holten sie auswärts ohne Gegentor. Für Rapid ist es das letzte Spiel vor der Länderspielpause und das nächste Heimspiel folgt erst am 16. Oktober. Schiedsrichter ist Harald Lechner, Sky Sport Austria überträgt live.
Rapid hat alle drei Heimspiele dieser Saison gewonnen – 1:0 gegen Altach, 8:0 gegen den GAK und 3:1 gegen Sturm Graz – und dabei nur ein Gegentor kassiert.
Mögliche Aufstellungen bei Rapid gegen WSG Tirol
Johannes Hoff Thorup hatte in Wolfsberg mit dem 19-jährigen Eaden Roka einen Bundesliga-Debütanten in der Startelf, Ercan Kara und Louis Schaub kamen von der Bank und stabilisierten die zweite Halbzeit, die dem Trainer „zu offen“ war. Vizekapitän Jakob Schöller steht nach seiner Reha vor der Rückkehr in den Kader, Thorup hatte vor dem WAC-Spiel angekündigt, ihn vorsichtig heranzuführen – ein Startelfeinsatz ist damit nicht sicher. Claudy Mbuyi trainiert wieder mit der Mannschaft, Jonas Auer soll erst nach der Länderspielpause einsteigen. Niklas Hedl steht vor seinem 200. Pflichtspiel im Rapid-Tor. Philipp Semlic kann bei WSG bis auf den Langzeitverletzten Quincy Butler aus dem vollen Kader wählen; gegen Hartberg brachten die Joker Hinterseer, Sabitzer und Satin das 2:2, weshalb die Frage nach Hinterseer oder Baden Frederiksen in der Spitze offen ist. Besonderheit: Linksverteidiger Moritz Oswald ist von Rapid an WSG verliehen und mit einem Rating von 7,53 aktuell der bestbewertete Wattener.
SK Rapid News & Vorschau heute
Das 3:0 im Lavanttal war ein Spiel der Standards: Serge Raux-Yao köpfte nach 13 Minuten einen Freistoß von Yusuf Demir ein, Nenad Cvetković traf nach 35 Minuten per Kopf nach einer Ecke von Bendegúz Bolla, Nosa Dahl machte nach einer Flanke des eingewechselten Tilio den Deckel drauf. Thorup lobte danach die erste Halbzeit, in der Rapid „die Kontrolle über das Spiel“ hatte, und kritisierte die zweite als „für meinen Geschmack zu offen“; die Mannschaft müsse in den „Zwischenphasen“, wenn der Gegner zwischen tiefem Block und hohem Pressing wechselt, besser werden. Dass beide Innenverteidiger treffen, ist kein Zufall: Thorup führte die Tore darauf zurück, dass die beiden „ihre Laufwege exakt so ausführen, wie wir sie geplant und trainiert haben“. Rapid hat fünf Standardtore erzielt, den zweitbesten Wert der Liga, und mit zehn verschiedenen Torschützen die breiteste Offensive. Der WAC trat allerdings ohne Kapitän Wimmer und Torjäger Vrioni an, das relativiert die Leistung etwas.
Der Blick auf die Heimspiele ist eindeutiger: 1:0 gegen Altach, 8:0 gegen den GAK, 3:1 gegen Sturm – 12:1 Tore, und gegen Sturm führten ein Elfmeter von Demir, Tilio und Nosa Dahl zum Sieg gegen den damaligen Meister. Die Ausnahme der Saison bleibt das 1:5 in Salzburg, nach dem Thorup sagte: „Wir wollen nicht defensiv spielen. Das ist nicht die Mannschaft, die wir sein wollen.“ Personell ist die Innenverteidigung mit Cvetković und Raux-Yao gesetzt, dahinter steht Hedl mit drei Zu-null-Spielen, dem Ligahöchstwert, vor seinem 200. Pflichtspiel. Yusuf Demir ist mit einem FotMob-Rating von 7,78, 15 kreierten Chancen und zwei Vorlagen der Spieler, über den fast jeder Rapid-Angriff läuft, Tonni Adamsen führt mit vier Toren die Torschützenliste der Liga an. Nach dem Playoff-Aus gegen Hearts im Elfmeterschießen gibt es keinen Europacup, Rapid hatte eine volle Woche Vorbereitung, und nach dem Spiel folgt die Länderspielpause.
Das spricht für oder gegen Rapid
- 12:1 Tore in drei Heimspielen, 3,0 Tore pro Spiel und 2,15 Expected Goals pro Partie – 24 Großchancen in sechs Spielen sind der drittbeste Wert der Liga.
- Standards als zweiter Weg: fünf Standardtore, in Wolfsberg trafen beide Innenverteidiger per Kopf – WSG kassierte gegen Hartberg zwei Gegentore nach Freistößen.
- Die zweite Halbzeit in Wolfsberg war laut Thorup „zu offen“, in Salzburg gab es fünf Gegentore, und Schöller ist nach seiner Reha noch keine sichere Option.
WSG Tirol News & Vorschau heute
Philipp Semlic hat nach dem 2:2 gegen Hartberg zwei Dinge festgehalten: „Aufgrund der Energiesteigerung war es ein hochverdienter Punkt“ – und dass seine Mannschaft gesehen habe, wie schnell es kippt, wenn sie glaubt, die Dinge passierten von selbst. Die erste Halbzeit gegen Hartberg war genau das: 0:2 nach einem direkten Freistoß von Lukić und einem Freistoß aus dem Halbfeld von Hoffmann, ehe die Joker Hinterseer (Kopfball nach Ecke) und Satin (Elfmeter in der Nachspielzeit nach Foul an Sabitzer) den Punkt retteten. Davor hatte WSG in Lustenau 4:0 und bei der Austria 1:0 gewonnen, jeweils zu null – in Wien parierte Hamzić mehrfach, Drew Murray traf nach 66 Minuten, die Austria hatte mehr Ballbesitz. Semlic will vom Thema Top sechs nichts wissen („Zuerst arbeiten, dann genießen“) und hat bis auf Quincy Butler alle Spieler zur Verfügung.
Die Zahlen zeigen ein Team, das offensiv mehr erzeugt, als 1,5 Tore pro Spiel vermuten lassen: 1,67 Expected Goals pro Partie, 21 Großchancen und vier Standardtore sind jeweils obere Tabellenhälfte, und mit drei zugesprochenen Elfmetern hat kein Team der Liga mehr. Das Problem liegt im Chancenverhältnis: 33 gegnerische Schüsse aufs Tor in sechs Spielen sind mehr, als Rapid mit 30 zulässt, und die 1,58 zugelassenen Expected Goals pro Spiel wurden nur deshalb nicht teurer, weil Hamzić (Rating 7,51) mehrfach hielt. Gegen Salzburg gab es zu Hause ein 0:3 bei 35 Prozent Ballbesitz, Hinterseer verschoss vor der Pause einen Elfmeter. Auffällig ist die Rolle von Moritz Oswald: Der von Rapid ausgeliehene Linksverteidiger ist mit 7,53 der bestbewertete Wattener, seit seinem ersten Einsatz hat WSG kein Spiel verloren. Nikolai Baden Frederiksen hat mit 2,0 Expected Goals und 4,1 Schüssen pro 90 Minuten den höchsten Erwartungswert im Kader, Michael Olakigbe ist mit zwei Toren und einer Vorlage der beste Scorer.
Das spricht für oder gegen WSG Tirol
- Beide Saisonsiege auswärts und jeweils zu null, Hamzić mit einem Rating von 7,51 nach Oswald der bestbewertete Wattener – WSG ist seit drei Spielen ungeschlagen und bis auf Butler komplett.
- 33 gegnerische Schüsse aufs Tor in sechs Spielen und zwei Standard-Gegentore gegen Hartberg – gegen Rapids Kopfballstärke bei ruhenden Bällen ist das die entscheidende Schwachstelle.
- Seit 16 Duellen ohne Sieg gegen Rapid, in Wien seit 2023 ohne Punkt; das letzte Gastspiel dort ging 1:4 verloren.
- Die Joker Hinterseer, Sabitzer und Satin drehten das Hartberg-Spiel – Semlic hat eine Bank, die spät noch Tore bringt, aber die erste Halbzeit gegen Hartberg war laut Semlic zu passiv.
Rapid vs. WSG Tirol Quoten im Überblick
Tipp
Doppelte Chance
Handicap
Über/Unter
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Halbzeit/Endstand
SK Rapid vs. WSG Tirol Statistikvergleich
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SK Rapid vs. WSG Tirol Formvergleich
SK Rapid Form, Zahlen & Daten
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15 Punkte aus sechs Spielen mit 18:7 Toren sind die Bilanz eines Teams, das mehr schießt, mehr trifft und mehr den Ball hat als fast jeder Gegner: 2,15 Expected Goals, 16,2 Schüsse und 6,3 Schüsse aufs Tor pro Spiel bei 58 Prozent Ballbesitz gehören bei Expected Goals, Schüssen aufs Tor und Ballbesitz jeweils zu den drei besten Werten der Liga, und mit 3,0 Toren pro Partie trifft Rapid sogar deutlich häufiger, als der Erwartungswert hergibt – das 8:0 gegen den GAK verzerrt den Schnitt, aber auch ohne dieses Spiel liegt Rapid bei zwei Toren pro Partie. Defensiv sind 1,23 zugelassene Expected Goals und drei Zu-null-Spiele, der Ligahöchstwert, ein solider Unterbau, den das 1:5 in Salzburg als Ausreißer erscheinen lässt. Demir (7,78) und Seidl (7,72) sind die beiden bestbewerteten Spieler, dahinter folgen mit Hedl und Cvetković (je 7,53) Torwart und Innenverteidiger – die Achse dieses Teams ist stabil besetzt, und mit Adamsen (vier Tore) und Kara (3,2 Expected Goals, 3,7 Schüsse pro 90 Minuten) hat Thorup zwei Stürmer, die regelmäßig zu Abschlüssen kommen. Der Marktwert von 37,75 Millionen Euro ist fast das Fünffache der WSG, entscheidender ist aber, dass Rapid zu Hause in drei Spielen zwölf Tore erzielt hat und WSG mit 33 zugelassenen Schüssen aufs Tor mehr Abschlüsse durchlässt als Rapid selbst.
WSG Tirol Form, Zahlen & Daten
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Acht Punkte und Platz fünf sind für einen Kader mit acht Millionen Euro Marktwert ein starker Start, und die 1,67 Expected Goals pro Spiel zeigen, dass die neun Tore kein Zufall sind – WSG erspielt sich mit 21 Großchancen fast so viele wie Rapid. Der Unterschied liegt in der Verwertung und auf der anderen Seite: 4,0 Schüsse aufs Tor pro Spiel sind Mittelmaß, und 1,58 zugelassene Expected Goals bei 33 gegnerischen Schüssen aufs Tor bedeuten, dass Hamzić fast in jedem Spiel gefordert ist. Dass die Gegentore trotzdem bei 1,5 pro Spiel liegen, hat viel mit dem Torwart (7,51) und mit Marco Boras (7,43) zu tun, der die Abwehr organisiert. Oswald ist mit 7,53 der Spieler mit dem besten Rating, das seit seiner Ankunft aus Hütteldorf mit drei ungeschlagenen Spielen zusammenfällt. Offensiv verteilt sich die Gefahr: Olakigbe (zwei Tore, eine Vorlage), Baden Frederiksen (2,0 Expected Goals), Goiginger (acht kreierte Chancen) und die Joker Hinterseer und Satin haben alle getroffen, dazu kommen drei zugesprochene Elfmeter. Gegen Rapid ist WSG aber seit 2020 sieglos, und die zwei Standard-Gegentore gegen Hartberg treffen auf den Gegner, der mit fünf Standardtoren zu den besten der Liga gehört.
Direkter Vergleich
Rapid ist seit Dezember 2020 in 16 Duellen gegen WSG ungeschlagen, zwölf Siege und vier Remis, und hat sechs der letzten sieben Heimspiele gegen die Wattener gewonnen. In der Vorsaison gab es ein 4:1 in Wien und ein 1:1 in Innsbruck, Ercan Kara hat gegen WSG bereits fünfmal getroffen. Die Vergleichbarkeit ist allerdings begrenzt, weil bei diesen Spielen noch Peter Stöger und nicht Thorup auf der Rapid-Bank saß.
SK Rapid gegen WSG Tirol H2H Check
Rapid gegen WSG Tirol: Prognose & Fazit
Der Rapid-Sieg zu 1.38 ist für mich kein Markt, die Frage ist die Höhe. Und dafür sprechen die Zahlen deutlicher als die Tabelle: Rapid hat zu Hause 12:1 Tore, erzielt 3,0 Treffer pro Spiel bei 2,15 Expected Goals, trifft nach Standards über beide Innenverteidiger – und WSG hat in sechs Spielen 33 Schüsse aufs Tor zugelassen, hat gegen Hartberg zwei Freistoßtore kassiert und seit 2023 in Wien keinen Punkt geholt. Rapid hatte zudem eine volle Trainingswoche ohne Europacup und spielt vor der Länderspielpause das letzte Heimspiel bis Mitte Oktober.
Das stärkste Gegenargument sind die Auswärtsspiele der WSG: In Lustenau und bei der Austria blieb Semlics Team ohne Gegentor, Hamzić ist in Form, und Rapid hat mit dem 1:0 gegen Altach gezeigt, dass ein tief stehender Gegner die Höhe des Sieges klein halten kann. Dazu kam Thorups Kritik an der „zu offenen“ zweiten Halbzeit in Wolfsberg – ein WSG-Tor nach Umschaltmoment oder Elfmeter, bei drei zugesprochenen Strafstößen in sechs Spielen keine Seltenheit, würde die Wette gefährden. Ich halte das Risiko für vertretbar, weil Rapid in drei der sechs Ligaspiele mit mindestens zwei Toren Vorsprung gewonnen hat und WSG in Wien beim letzten Gastspiel vier Gegentore kassierte.
Mein Haupttipp ist Rapid -1,5 Handicap zu 2.00 bei Cosmobet. Mein Ergebnistipp nach 90 Minuten lautet 3:1.
Alternative Wett-Tipps zu Rapid gegen WSG Tirol
FAQ zu Rapid gegen WSG Tirol
Wer gewinnt Rapid gegen WSG Tirol?
Ich erwarte einen klaren Heimsieg von Rapid. Die Hütteldorfer haben ihre drei Heimspiele mit 12:1 Toren gewonnen, sind seit 16 Duellen gegen WSG ungeschlagen und treffen auf eine Abwehr, die in sechs Spielen 33 Schüsse aufs Tor zugelassen hat.
Was ist der beste Tipp für Rapid gegen WSG Tirol?
Mein Haupttipp ist Rapid -1,5 Handicap zu 2.00 bei Cosmobet, mein Ergebnistipp lautet 3:1. Als Alternative sehe ich Tonni Adamsen trifft zu 1.81.
Wie sind die Quoten für Rapid gegen WSG Tirol?
Bei Cosmobet steht der Heimsieg von Rapid bei 1.38, das Unentschieden bei 5.05 und der Auswärtssieg von WSG Tirol bei 6.36 (Stand 17.09.2026).
Welche Spieler fehlen bei Rapid und WSG Tirol?
Rapid fehlen Jean Marcelin, Jonas Auer, Dominik Vincze, Martin Ndzie und Daniel Nunoo, Jakob Schöller steht nach seiner Reha vor der Rückkehr in den Kader. WSG Tirol muss nur auf den Langzeitverletzten Quincy Butler verzichten.
Wann und wo findet Rapid gegen WSG Tirol statt?
Rapid gegen WSG Tirol wird am Freitag, 18.09.2026, um 19:30 Uhr im Allianz Stadion in Wien angepfiffen. Schiedsrichter ist Harald Lechner, Sky Sport Austria überträgt live.
