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Der Tabellenführer empfängt den Tabellendritten, und trotzdem ist der Gast der Favorit: Griechenland trifft am Sonntag, den 04.10.2026, um 20:45 Uhr im Toumba-Stadion von Thessaloniki auf Deutschland, viertes Spiel der Nations League A, Gruppe 2. Ivan Jovanović‘ Mannschaft führt mit sieben Punkten vor den Niederlanden (5), Deutschland (4) und Serbien (0), hat in Belgrad und Augsburg gewonnen und am Donnerstag gegen die Niederlande eine 2:0-Führung noch hergegeben. Deutschland kommt mit dem 2:0 gegen Serbien und dem Plan, die Startelf erneut nahezu komplett zu tauschen. Schiedsrichter ist Clément Turpin aus Frankreich.
Christos Tzolis, Torschütze in Belgrad und Vorbereiter des Siegtors in Augsburg, verletzte sich gegen die Niederlande am Muskel und ist nach London zurückgereist – Dimitris Pelkas wurde nachnominiert.
Mögliche Aufstellungen bei Griechenland gegen Deutschland
Bei Deutschland ist die Richtung klar, die Details sind es nicht. Klopp hatte für das Vier-Spiele-Fenster zwei Kader geplant, und nach Serbien ist wieder die Gruppe dran, die in Augsburg 0:1 verlor. Deutsche Medien erwarten Noah Atubolu im Tor, Finn Jeltsch neben Waldemar Anton in der Innenverteidigung, Janelt und Baur auf der Doppelsechs und davor Karl, Wirtz und El Mala hinter Burkardt – Wirtz ist der einzige Spieler, der auch gegen Serbien begann, und trägt erstmals die Kapitänsbinde. Serge Gnabry wurde am Freitag aus dem Kader gestrichen, Nico Schlotterbeck fehlt mit Knöchelproblemen, Felix Keidel steht als Nachrücker im Aufgebot. Bei Griechenland gibt es weniger Spielraum: Jovanović hat in drei Spielen kaum gewechselt, Tzolakis, Mavropanos, Retsos und Tsimikas standen jede Minute auf dem Platz. Für Tzolis dürfte Masouras, Torschütze gegen die Niederlande, auf dem Flügel bleiben, Ioannidis und Pavlidis bilden die Spitze. Ob Vagiannidis rechts spielen kann, war nach griechischen Berichten vom Donnerstag offen; die Elf ist eine Prognose auf Basis der letzten beiden Spiele.
Griechenland News & Vorschau heute
Sieben Punkte aus drei Spielen hatte vor dem Fenster niemand auf dem Zettel, und Jovanović ordnet es selbst nüchtern ein: „Είμαι ευχαριστημένος, είμαστε σε πολύ καλή θέση“ – er sei zufrieden, man stehe sehr gut da. Das 2:2 gegen die Niederlande am Donnerstag war trotzdem ein Dämpfer. Ioannidis (23.) und Masouras (45.+2) brachten Griechenland in Führung, dann gab die Mannschaft das Spiel aus der Hand: 29 Prozent Ballbesitz über 90 Minuten, in der zweiten Halbzeit 14 niederländische Schüsse gegen einen eigenen, Van Dijk und Reijnders glichen aus. Jovanović sprach danach von großer Enttäuschung, lobte aber Disziplin und Hingabe seiner Spieler. Was ihn mehr beschäftigt als das Ergebnis, ist die Erholung: Deutschland rotiere, Griechenland spiele ohne Pause, und die Trainingszeit sei begrenzt.
Dazu kommt der Ausfall von Christos Tzolis. Der Flügelspieler traf in Belgrad, legte in Augsburg Kourbelis‘ Siegtor auf und wollte gegen die Niederlande trotz Muskelproblemen nicht vom Platz – „ο Τζόλης δεν ήθελε να βγει“, sagte Jovanović, das medizinische Team habe entschieden. Tzolis ist nach London zurückgereist, Dimitris Pelkas trainiert seit Freitag mit dem Team in Thessaloniki. Für den Rest gilt: Die Achse ist seit drei Spielen dieselbe, Tzolakis hat in zwei Spielen acht Paraden gezeigt und in Augsburg das 0:1 festgehalten. Griechenlands Spielweise in diesem Fenster ist eindeutig – wenig Ball (im Schnitt 38 Prozent), tiefe Ordnung, Standards und Umschaltmomente über Ioannidis und Pavlidis. Gegen eine deutsche B-Elf hat das in Augsburg gereicht, gegen die Niederlande 45 Minuten lang.
Das spricht für oder gegen Griechenland
- Ungeschlagen mit Siegen in Belgrad und Augsburg; in jedem der drei Spiele mindestens ein Tor, in Belgrad 26 Schüsse und 2,49 Expected Goals.
- Gegen die Niederlande nach dem 2:0 eingebrochen – 29 Prozent Ballbesitz, in der zweiten Halbzeit ein eigener Schuss gegen 14; Jovanović nennt die fehlende Erholung als Problem.
- Tzolis (1 Tor, 1 Vorlage) fällt aus, Vagiannidis ist fraglich; die Stammelf steht vor dem vierten Spiel in elf Tagen ohne Rotation.
- Tzolakis hielt in Augsburg gegen 15 deutsche Schüsse den Kasten sauber; Griechenland hat in drei Spielen nur drei Gegentore bei 1,24 zugelassenen Expected Goals pro Partie kassiert.
Deutschland News & Vorschau heute
Das 2:0 gegen Serbien war der Abend, den Klopp sich gewünscht hatte: Tom Bischof traf nach einem Wirtz-Pfostenschuss zur Führung, Wirtz selbst erhöhte nach Vorlage von Mittelstädt, 32 Schüsse und 3,82 Expected Goals stehen laut DFB in der Statistik, Serbien brachte einen Schuss aufs Tor. Nur: Diese Mannschaft spielt am Sonntag nicht. Klopp hatte das Fenster von Anfang an mit zwei Kadern geplant, und nach Serbien ist wieder die Gruppe dran, die in Augsburg gegen Griechenland 0:1 verlor – damals mit 15 Schüssen, fünf aufs Tor, 76 Prozent Ballbesitz und 1,21 Expected Goals, aber ohne Tor gegen Tzolakis. Serge Gnabry, in München Kapitän bis zur Pause, wurde am Freitag aus dem Kader gestrichen; als Begründung kursieren das UEFA-Limit von 23 Spielern und Belastungssteuerung. Wirtz übernimmt die Binde, Finn Jeltsch steht vor seinem ersten Länderspiel, im Tor wird Atubolu oder Dahmen erwartet, nachdem Nübel in Augsburg und Urbig in München gespielt haben.
Das Augsburg-Spiel ist der Maßstab für Sonntag. Deutschland hatte den Ball, kam zu Chancen durch Adeyemi, Ebnoutalib und Conté, verlor aber nach einem abgefälschten Schuss von Kourbelis in der 74. Minute – und ließ Ioannidis in der 67. eine Großchance. Mit Karl, El Mala und Burkardt stehen diesmal andere Namen in der Offensive, mit Janelt und Baur eine Doppelsechs, die so noch nie zusammen gespielt hat. Klopp hatte Griechenland vor dem Hinspiel eine potenziell „goldene Generation“ genannt; was er nach dem Serbien-Spiel als Maßstab ausgab – „Mix aus Fußball und Haltung“ – muss nun eine Elf liefern, die zuletzt genau daran gescheitert ist. Verletzt fehlen weiterhin Schlotterbeck, Musiala, Havertz und Gruda.
Das spricht für oder gegen Deutschland
- Deutschland hat in drei Spielen 19 Schüsse pro Partie abgegeben und im Schnitt 2,18 Expected Goals erzeugt – gegen Serbien 32 Schüsse und 3,82.
- Die Augsburg-Elf, die am Sonntag weitgehend wieder spielt, verlor gegen Griechenland trotz 76 Prozent Ballbesitz 0:1 und brachte 1,21 Expected Goals nicht in ein Tor.
- Gnabry gestrichen, Jeltsch vor dem Debüt, Janelt und Baur als neue Doppelsechs, dritter Torwart im vierten Spiel – die Abstimmung ist die große Unbekannte.
- Wirtz ist der einzige Spieler aus beiden Startelfs und erstmals Kapitän; in Amsterdam ließ Deutschland 22 Schüsse und 3,12 Expected Goals zu.
Griechenland vs. Deutschland Quoten im Überblick
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Doppelte Chance
Handicap
Über/Unter
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Halbzeit/Endstand
Griechenland vs. Deutschland Statistikvergleich
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Griechenland vs. Deutschland Formvergleich
Griechenland Form, Zahlen & Daten
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Fünf Tore von fünf verschiedenen Schützen, 1,40 erzeugte und 1,24 zugelassene Expected Goals pro Spiel – Griechenlands sieben Punkte sind nicht das Produkt von Überlegenheit, sondern von Effizienz und einem Torwart in Form. In Belgrad war die Mannschaft mit 26 Schüssen klar besser, in Augsburg und gegen die Niederlande lebte sie mit 24 und 29 Prozent Ballbesitz von wenigen Momenten. Das funktioniert, solange die Defensive um Mavropanos und Retsos steht und Tzolakis hält, und beides war bisher der Fall: drei Gegentore in drei Spielen, zwei davon in der Schlussphase gegen die Niederlande, als die Kräfte nachließen. Genau da setzt meine Sorge an. Tzolis war der Spieler, der Umschaltmomente zu Ende spielte, und er fehlt; die restliche Elf hat drei Spiele ohne Wechsel in den Beinen. Gegen eine deutsche Mannschaft, die mehr Ball haben, aber mit neuer Doppelsechs und neuem Torwart antreten wird, bleibt der Plan trotzdem derselbe wie in Augsburg – und dort hat er gereicht.
Deutschland Form, Zahlen & Daten
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Die Zahlen sind das Problem, nicht die Lösung: 2,18 Expected Goals und 19 Schüsse pro Spiel bei nur einem Tor pro Partie. Deutschland dominiert die Spiele mit dem Ball – 76 Prozent in Augsburg, 73 in München – und verwertet zu wenig, am deutlichsten in Augsburg, wo 1,21 Expected Goals ohne Treffer blieben. Die 3,82 gegen Serbien ziehen den Schnitt nach oben, aber das war die andere Elf. Hinten sind die 1,30 zugelassenen Expected Goals fast vollständig das Amsterdam-Spiel (3,12); gegen Griechenland und Serbien ließ Deutschland kaum etwas zu. Für Sonntag heißt das: Die Mannschaft wird das Spiel machen, die Frage ist, ob eine Offensive mit Karl, El Mala und Burkardt gegen einen tiefen Block um Mavropanos effizienter ist als Adeyemi, Schade und Ebnoutalib vor einer Woche – und ob die neue Doppelsechs Janelt/Baur die Umschaltmomente über Ioannidis und Pavlidis besser kontrolliert als Kimmich und Nmecha in Augsburg. Wirtz ist der Spieler, der den Unterschied machen kann; in München traf er selbst und leitete mit seinem Pfostenschuss das Tor von Bischof ein.
Direkter Vergleich
Das Hinspiel vor einer Woche in Augsburg ist das einzige direkte Duell, das für Sonntag aussagekräftig ist: Griechenland gewann 1:0 durch Kourbelis, es war der erste griechische Sieg gegen Deutschland überhaupt. Davor stand das Testspiel im Juni 2024 (2:1 für Deutschland) und das EM-Viertelfinale 2012 (4:2). In elf Duellen hat Deutschland siebenmal gewonnen, dreimal gab es ein Remis.
Griechenland gegen Deutschland H2H Check
Griechenland gegen Deutschland: Prognose & Fazit
Für mich ist der entscheidende Punkt, welche deutsche Mannschaft in Thessaloniki spielt. Es ist nicht die, die Serbien mit 32 Schüssen zerlegt hat, sondern – bis auf Wirtz – die, die vor einer Woche gegen denselben Gegner mit 76 Prozent Ballbesitz kein Tor erzielt hat. Dazu kommen ein Debütant in der Innenverteidigung, eine Doppelsechs ohne gemeinsame Minuten und der dritte Torwart im vierten Spiel. Griechenland hat dagegen eine eingespielte Achse, einen Torwart mit acht Paraden in zwei Spielen, das Heimpublikum in Toumba und einen Plan, der gegen genau diese deutsche Besetzung schon funktioniert hat. Ein Punkt reicht Griechenland, um Tabellenführer zu bleiben.
Das stärkste Gegenargument ist die Erschöpfung. Jovanović hat praktisch nicht rotiert, seine Mannschaft ist gegen die Niederlande nach einer Stunde eingebrochen und hat mit Tzolis den Spieler verloren, der die Konter zu Ende gespielt hat. Deutschland erzeugt in jedem Spiel knapp 20 Schüsse, und irgendwann fällt gegen einen müden Block ein Tor – in Augsburg fehlte dazu wenig. Dass Deutschland mit frischen Beinen kommt und Griechenland mit müden, ist real. Ich halte das Risiko trotzdem für vertretbar, weil die Doppelte Chance auch das Remis abdeckt und Griechenland in Belgrad und Augsburg zusammen nur ein Gegentor kassiert hat.
Mein Haupttipp ist Doppelte Chance 1X (Griechenland oder Unentschieden) zu 1.91 bei MyStake. Mein Ergebnistipp nach 90 Minuten lautet 1:1.
Alternative Wett-Tipps zu Griechenland gegen Deutschland
FAQ zu Griechenland gegen Deutschland
Wer gewinnt Griechenland gegen Deutschland?
Ich rechne mit einem engen Spiel und tendiere zu einem Punktgewinn Griechenlands. Der Tabellenführer hat die deutsche Rotationself vor einer Woche in Augsburg 1:0 geschlagen und spielt in Thessaloniki mit nahezu derselben Achse, während Deutschland erneut fast die komplette Startelf tauscht.
Was ist der beste Tipp für Griechenland gegen Deutschland?
Mein Haupttipp ist Doppelte Chance 1X (Griechenland oder Unentschieden) zu 1.91 bei MyStake, mein Ergebnistipp lautet 1:1. Als Alternativen sehe ich Unter 2,5 Tore zu 2.22 und Griechenland Über 0,5 Tore zu 1.38.
Wie sind die Quoten für Griechenland gegen Deutschland?
Bei MyStake steht der Heimsieg Griechenlands bei 3.85, das Unentschieden bei 3.77 und der Sieg Deutschlands bei 1.91 (Stand 03.10.2026).
Welche Spieler fehlen bei Griechenland und Deutschland?
Griechenland muss auf Christos Tzolis verzichten, der sich gegen die Niederlande am Muskel verletzt hat; Dimitris Pelkas wurde nachnominiert. Bei Deutschland wurde Serge Gnabry am Freitag aus dem Kader gestrichen, Nico Schlotterbeck fehlt mit Knöchelproblemen, Jamal Musiala, Kai Havertz und Brajan Gruda sind verletzt nicht dabei.
Wo läuft Griechenland gegen Deutschland im TV?
RTL überträgt das Spiel am Sonntag, 04.10.2026, live ab 20:00 Uhr, Anstoß im Toumba-Stadion von Thessaloniki ist um 20:45 Uhr. Parallel läuft die Partie im Stream bei RTL+.
